Teilsanierung der Fleetstraße in Drochtersen steht an
"Schlechteste Straße" adé

Können kaum fassen, dass die marode Straße bald Geschichte sein soll: die Anwohner Florian Golz (li.) und Andre Schulz
  • Können kaum fassen, dass die marode Straße bald Geschichte sein soll: die Anwohner Florian Golz (li.) und Andre Schulz
  • Foto: ig
  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

ig. Drochtersen. Das wird die Anwohner freuen, denn sie haben lange auf diese Entscheidung warten müssen: Seit vielen Jahren ist die Fleetstraße in der Diskussion, gilt sie doch als „die schlechteste Straße in der Gemeinde Drochtersen“. Jetzt steht die Teilsanierung des „Rumpelpfades“ an. „Wird auch Zeit“, konstatierte Anwohner Florian Golz, der so gar nicht recht an die Entscheidung glauben will.

Für die dauerhafte Instandsetzung eines besonders beschädigten Teils am Ende der Fleetstraße mit abgesackten Gossensteinen will die Gemeinde im Nachtragshaushalt 115.000 Euro ausgeben, so die einhellige Empfehlung der Mitglieder des Bau- und Planungsauschusses. Das letzte Wort hat jetzt der Verwaltungsauschuss. Das Gremium dürfte aber die Empfehlung absegnen.

Hintergrund: Die Straße wird von Anliegern und von der Landwirtschaft genutzt. Die starke Verkehrsbelastung - die Straße verläuft parallel zu einem Fleet und weist einen unzureichenden Unterbau auf - hat zu schlimmen Straßenschäden mit Rillen und Absetzungen geführt. In der Vergangenheit wurden Schäden immer wieder nur in kleinen Abschnitten ausgebessert. Nun soll die „Flickschusterei“ ein Ende haben. Dafür wird der Straßenaufbau bis rund 65 Zentimeter Tiefe ausgetauscht, um einen langfristig tragfähigen Unterbau zu schaffen. Ob das reicht? Da ist Golz noch skeptisch. Denn die Landwirtschaft werde ja die Straße weiter nutzen.

• Einstimmig sprach sich der Ausschuss auch dafür aus, für Dach- und Fassadensanierung der Dreifachturnhalle mehr Geld – rund 28.500 Euro – in die Hand zu nehmen. Die Sanierung wird wegen der Baukostensteigerungen teurer. Eingeplant waren 317.000 Euro. Die Ergebnisse der Ausschreibungen ergaben 445.500 Euro.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen