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Tierschutzhof aus Drochtersen leidet

Ehrenamtliche wie Russel Schmidt (v.li.),Thorsten Neumann, Gorden Figgen und Lena Bode versorgen täglich die Tiere
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  • Ehrenamtliche wie Russel Schmidt (v.li.),Thorsten Neumann, Gorden Figgen und Lena Bode versorgen täglich die Tiere
  • Foto: Tierschutzhof Neumann
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jab. Drochtersen. Trotz Corona wird die Arbeit auf dem Tierschutzhof Neumann in Drochtersen nicht weniger - im Gegenteil. Durch die Beschränkungen fallen viele Einnahmen weg, aber täglich kommen neue Tiere dazu, die weiter versorgt werden wollen.

Einen Hof zu führen, der so viele Tiere beherbergt, sei besonders in Zeiten von Corona eine große Aufgabe. Viele Tierauffangstationen und Tierheime hätten geschlossen oder würden keine Tiere mehr aufnehmen, meint Yvonne Neumann vom Tierschutzhof. Da sie es aber nicht verantworten könnten, Tiere abzulehnen, erhielten hier weiterhin Tiere ein neues Zuhause.

Viele Abgaben durch Ängste

Neumann: "Wir sind immer noch da und mit ganzem Herzen dabei." Viele geben derzeit ihre tierischen Weggefährten ab, da sie diese wegen der Folgen von Corona - Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Krankheit - nicht mehr versorgen können. "Einige haben auch Angst, sich bei ihren Tieren anzustecken", weiß Neumann. So viele Anrufe wegen der Abgabe von Tieren, wie in letzter Zeit, habe die Familie noch nie erhalten. Aber auch gefundene Wildtiere und vor dem Schlachthof gerettete Geschöpfe zählen zu den tierischen Mitbewohnern auf dem Hof.

Einkünfte komplett weggefallen

Was die Besitzer des Tierschutzhofes vor Herausforderungen stellt, sind bei ihrer Arbeit nicht nur die Tiere, die sie größtenteils auf ehrenamtlicher Basis versorgen. Da Neumann eigentlich in der Veranstaltungsbranche arbeitet und wegen Corona alle Aufträge abgesagt wurden, fehlen ihre Einkünfte für Futter, Heu und Stroh. Auch die Kindergeburtstage, die normalerweise auf dem Hof gefeiert werden können, dürfen nicht stattfinden. "Das bringt uns sonst zwar nur ein Zubrot, aber es fehlt trotzdem", so Neumann.

Wer den Hof Neumann unterstützen möchte, der kann beispielsweise eine Patenschaft für ein Tier übernehmen. Kontakt: Rufnummer 04143-5335, E-Mail: Tierschutzhof01@gmail.com.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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