Ein souveräner Auftritt
Trotz "Schietwetter" : Tausende Besucher beim traditionellen Drochterser Blütenfest

Zumba-Vorführung der "TVG-Deerns" beim Tag der Vereine
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  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

ig. Drochtersen. Viel habe sie wegen der Pandemie nicht zu tun gehabt, sagt Jule Krämer. „Aber die wenigen Auftritte haben Spaß gemacht“, so die Dornbuscherin, die Corona-bedingt knapp drei Jahre das Amt der Blütenkönigin innehatte und am vergangenen Sonntag von Madeleine Maaß (14) abgelöst wurde. Die neue Repräsentantin freut sich riesig auf die Aufgabe. Ihren ersten Auftritt – ihre Krönung vor vielen Menschen – meisterte sie jedenfalls schon mit Bravour. „Angemeldet zur Wahl hatten sich drei Bewerberinnen“, so Kai Schildt, der die Auslosung vornahm. Musikalische Unterstützung beim Festakt boten die Spielmannszüge aus Dornbusch, Drochtersen und Assel.

Bis zur Mittagszeit machte der April beim Traditionsfest sprichwörtlich, was er wollte: Alle paar Minuten wechselten Regen und Graupelschauer, Wind und Sonnenschein einander ab. Aber nur wenige Besucher ließen sich vergraulen. Dann die Wetterwende: Der Nachmittag war fast regenfrei. Und Tausende von Besuchern begeisterten sich am attraktiven Programm, das Dirk Ludewig mit vielen Helfern auf die Beine gestellt hatte. Auf dem zentralen Rewe-Parkplatz stieg der „Tag der Vereine und des Ehrenamts“. Hier sollte es eigentlich schon um 10 Uhr losgehen. Doch wegen des "Schietwetters" wurde die Eröffnung mit Reden von Bürgermeister Mike Eckhoff und Petra Tiemann um eine Stunde verschoben. Vereine aus der Gemeinde und dem Landkreis informierten die Besucher über ihre Aktivitäten, machten Werbung. „Rund 80 hatten sich angemeldet. Viele sagten ab, einige kurzfristig“, so die Initiatoren Uwe Kowald (Aktion „.fair geht vor“) und Ludewig.

Im Ort gab es überall viel zu erleben. Überall herrschte denn auch großer Andrang. Proppevoll war auch die Kulturscheune. Dort gab es ebenfalls Informationsstände von Vereinen und Verbänden – und reichlich Livemusik. Nicht zu vergessen: das traditionelle Oldtimertreffen auf dem ehemaligen Penny-Parkplatz, bei dem mehr als 100 Autos und Trecker glänzten. Organisator Wilfried Heidhoff sprach von einer überragenden Resonanz bei diesem Wetter. Der Dank: Für alle Teilnehmer gab es ein kleines Frühstück. Durchweg zufrieden zeigten sich auch die beteiligten Geschäfte und Betriebe, die ihre Türen um 12 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag öffneten.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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