Die Mobilität verbessern

Begutachtung eines E-Fahrzeug vor dem Rathaus

„Dorfstromer“ wollen nach Drochtersen kommen / Positiver Effekt für die Region

ig. Drochtersen. Wer auf dem „platten Land“ mobil sein und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz tun will, hat es nicht leicht. Da Busse und Bahnen nicht überall und auch nicht häufig genug fahren, sind die meisten auf ein Auto - ein Großteil der Familien sogar auf zwei Autos - angewiesen, um ihren Alltag bewältigen zu können.
Eine neue Form der Mobilität auf dem Land ist neben Mitfahrbänken und Bürgerbussen das Carsharing, bei dem sich mehrere Personen ein Auto teilen.

Im Alten Land wurde vor gut zwei Jahren mit "Dorfstromer" ein Verein gegründet, der das Carsharing mit Elektro-Fahrzeugen anbietet. Aktuell gibt es vier Standorte für Elektro-Fahrzeuge: Jorker Zentrum, Steinkirchen, Hollern-Twielenfleth und Horneburg. Beabsichtigt ist jetzt, auch Drochtersen für das Projekt zu begeistern. Als Standort kommt für einen möglichen Dorfstromer die Stromtankstelle vor dem Rathaus in Betracht. Erste Gespräche vor Ort mit dem Verein und dem vor Ort ansässigen Autohaus Johannsen wurden geführt. Auf der Sitzung des Ausschusses für Familie, Soziales, Kultur und Sport am Dienstag, 1. Oktober, um 19 Uhr im Rathaussaal ist das Erfolgsmodel das Haupthema. Bürgermeister Mike Eckhoff sieht das Angebot positiv: „Ein weiterer Baustein zu einer nachhaltigen, unabhängigen Mobilität im ländlichen Raum mit positiven Effekten für die Region.“ Der Individualverkehr vor Ort nehme ab. Dies führe zu einer Reduzierung der CO₂-Emissionen und der Feinstaubbelastung. Auch trage das E-Carsharing-Projekt zu einer Steigerung der Attraktivität der Region in touristischer Hinsicht bei. Und: „Die Kommunen können diese positiven Entwicklungen durch eine Mitgliedschaft unterstützen und das E-Carsharing-Fahrzeug ebenfalls für den eigenen Fuhrpark nutzen.“

Voraussetzung für die Nutzung des E-Carsharings ist die Mitgliedschaft im Verein, der das Angebot finanziert. Gäste haben über die Mitgliedschaft des jeweiligen Gastbetriebes die Möglichkeit, die Fahrzeuge zu nutzen. Für Gewerbetreibende wird automatisch ein individuelles Fahrtenbuch erstellt. Die Kosten sollen sozialverträglich und die Fahrzeuge über ein Online-Buchungsportal oder per App buchbar sein. "Durch Abfragen vor und nach der Fahrt wird sichergestellt, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß übergeben wird“, so Edgar Schmidt von den Dorfstromern.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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