Politiker lehnen Ansinnen der Kirche ab
Günstiges Bauland statt Friedwald in Drochtersen

ig. Drochtersen. Die Flächen hinter dem Drochterser Friedhof sollen in Kürze als günstiges Bauland für Familien vermarktet werden. Das ist ein Ergebnis der Sitzung des Drochterser Verwaltungssauschusses. Das nicht-öffentliche Gremium tagte vor Pfingsten in der Festhalle - unter Einhaltung der Corona-Regeln.

Antrag abgelehnt

Damit wurde der Antrag der Kirchengemeinde, die Fläche für eine Friedhofserweiterung nutzen zu können, abgelehnt. Die Kirche möchte auf dem Gelände, das vor Jahren mit Bäumen von Schülern der KGS Drochtersen bepflanzt wurde, alternative Bestattungsmöglichkeiten schaffen. Es sollte ein Friedwald angelegt werden.

Auch sprach sich das Gemeinde-Gremium dafür aus, dass die Kommune die Kosten für die Sanierung des öffentlichen Weges zum Friedhof übernimmt. Das sind rund 110.000 Euro.

Bedenken wegen dieser Entscheidung gab es von der Wählergemeinschaft. Das sei Sache der Kirche. Die habe den Weg, der an der Gärtnerei Tiedemann vorbeiführt, verfallen lassen. Zwei Drittel der Kosten werden übrigens von der Städtebausanierung übernommen.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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