Nur wenige Zuhörer bei der Ausschuss-Sitzung
Netto kommt nach Assel

Hier soll der neue Markt entstehen

ig. Assel. 2014 wurde über die Ansiedlung eines Netto-Marktes in Assel noch heftig diskutiert. Es gab eine Unterschriftensammlung gegen den Discounter – und schließlich die Ablehnung durch die örtliche Politik. Credo einst: Der im Ort ansässige Edeka-Markt sei für die Versorgung ausreichend.

Die Zeiten haben sich geändert, auch die Meinungen: So sprach sich der Ausschuss für Gemeindeentwicklung, Umwelt und Tourismus auf der kürzlich in der Asseler Louise-Wattel-Halle stattfindenden Sitzung einstimmig für die Aufstellung eines Bauleitplans zur Realisierung des Netto-Marktes aus. Was zur Verwunderung beitrug: An der Sitzung nahmen als Zuhörer nur der Inhaber des bestehenden Edeka-Marktes und Mitarbeiterinnen teil. Aufgestellt wurden Stühle für viel mehr Besucher.

Das Projekt stellten Kai-Uwe Kiehne von der Bremer Wohnungsbau Immobilien- und Objektgesellschaft und Christian Ehlert von Netto Marken-Discount vor. Errichtet werden soll das Gebäude zwischen der Blumenstraße und der örtlichen Tankstelle. Vorgesehen ist eine Verkaufsfläche von rund 1.000 Quadratmetern und ein Backshop mit rund 60 Quadratmetern. Das Angebot soll rund 5.000 Artikel umfassen. Entstehen würden zehn bis zwölf Arbeitsplätze. Kiehne erläuterte in der Ausschuss-Sitzung, dass ein erstelltes Einzelhandelsgutachten empfehle, in Assel einen weiteren Einzelhandel zuzulassen.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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