Eine teure Angelegenheit
Neubau der Brücke in Assel vertagt

ig. Drochtersen. Gleich zwei Brücken-Neubauten standen auf der Tagesordnung des Drochterser Ausschusses Bau und Verkehr. Konkret ging es um die Brücke in der Johann-Grodtmann-Straße und um die Fußgängerbrücke am Asseler Fleet. Für die Maßnahmen muss die Kommune viel Geld in die Hand nehmen. Allein die Brücke „Johann-Grodtmann-Straße“, die auch schweren Verkehr verkraften soll, würde einschließlich Planungskosten rund eine halbe Million Euro kosten. „Zu viel Geld“, so der einhellige Tenor der Ausschussmitglieder. Das Ergebnis der Diskussion: Vertagung des Vorhabens.

Verwaltung und Fraktionsvertreter sollen jetzt Gespräche mit Betroffenen führen, um zu klären, in welcher Weise und wie intensiv die Brücke aktuell und künftig genutzt wird. Denn bevor der Ausschuss sich für eine Variante entscheide, müsse der Bedarf ermittelt werden, so der Ausschussvorsitzende Matthias König (CDU). Zur Diskussion standen verschiedenen Neubauvarianten.

Der Bau der Fußgängerbrücke am Asseler Fleet kann hingegen starten. Der Ausschuss sprach sich einstimmig für die Auftragsvergabe aus. Kosten insgesamt: rund 150.000 Euro. Fertigstellung soll noch vor den Sommerferien sein. Für Straßensanierungsmaßnahmen sind im Haushalt 200.000 Euro vorgesehen. Hier die für den Rat empfohlenen Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen: Fleetstraße, Hüller Sietwende, Schäferstieg und Verbindungs-Gehweg zwischen der L 111 ( Lilienstraße) und Drosselstieg. Eine Sanierung der Blumenstraße sei aus Kostengründen „nicht machbar“, so Michael Eckhardt von der Gemeindeverwaltung.

Für die Sanierung der Drochterser Straßenbeleuchtung und die Ausleuchtung von Dunkelzonen sollen rund 50.000 Euro in den ersten Nachtragshaushalt 2021 in die Hand genommen werden.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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