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Änderungen in der niedersächsischen Corona-Verordnung

Während des Lockdowns arbeiten die Drochterser an einem Kunstwerk
Kunstprojekt für das Miteinander

Bei dem verbindenden Kunstprojekt mit dabei: Edeltraud Backmeyer (li.) und Friederike Kahle-Nicolaides
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  • Foto: ig
  • hochgeladen von Stephanie Bargmann
Blaulicht
Konstantin Keuneke (40) übernahm vor zwei Jahren die Leitung der damals neu geschaffenen Abteilung für Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Harburg

Auf den Ernstfall vorbereitet
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Änderungen in der niedersächsischen Corona-Verordnung

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ig. Drochtersen. "Kaum was zu tun? Keine Lust mehr auf Corona und auf Grau in Grau? Aber Lust auf Kreativität?", fragt Friederike Kahle-Nicolaides. "Dann sind Sie bei diesem Projekt gut aufgehoben." Die Asseler Künstlerin hat ein besonderes Kunst-Vorhaben unter dem Motto "Beziehungsnetz" ins Leben gerufen. Die Idee: Menschen häkeln oder stricken in ihrem privaten Bereich Quadrate in der Größe 20 mal 20 Zentimeter, die dann gesammelt und zu einer großen Skulptur zusammengefügt werden.

Die Künstlerin will mit ihrem Projekt mitten im Corona-Lockdown ein positives Zeichen setzen. "Die aktuellen Geschehnisse machen uns doch bewusst, wie sehr Menschen einander brauchen." Das entstehende Beziehungsnetz werde Mut machen und verbinden. Motto: "Wir halten trotz Trennung zusammen." Kahle-Nicolaides wird dabei von der Landespastorin für Frauenarbeit der Evangelischen-Lutherischen Landeskirche, Susanne Paul, unterstützt.

"Es häkeln und stricken bereits einige Frauen und Männer. Kreative ohne Lust auf Häkeln haben bereits Holz-, Leder und Metall-Netzmodelle im gleichen Format angefertigt", so Kahle–Nicolaides. Auch das sei möglich, genauso wie Quadrate in Vereinsfarben. Sie sucht weiterhin viele Mitstreiter. Also die Aufforderung: "Macht alle mit."

Mit von der Partie ist schon Edeltraud Backmeyer aus Drochtersen. Als sie von dem Projekt hörte, habe sie sofort mit dem Häkeln von Quadraten begonnen, so die begeisterte Hobby-Handwerkerin, die seit vielen Jahren auf dem Drochterser Kunstmarkt ihre Arbeiten präsentiert. Sie habe auch per Telefon schon Kontakte zu anderen aufgenommen und Ideen ausgetauscht. Wie geht es weiter? Es sei noch nicht abzusehen, was am Ende entstehen werde, erklärt Kahle-Nicolaides. Fest steht aber: "Es wird für alle eine wunderbare Erfahrung sein." Im Sommer soll das Kunstwerk in einem größeren Raum ausgelegt, zusammengefügt und dann aufgehängt werden. Wo, ist noch offen. Das Kunstwerk könne auch auf Reisen gehen. Start der Tour könne die Drochterser Kulturscheune im Rahmen eines Festes sein. Die Asselerin und Backmeyer sind jedenfalls gespannt, wie groß das künstlerische Endprodukt sein wird.

Die fertig gestellten Quadrate sollen am besten bis Ende Februar abgegeben oder eingesandt werden. Nach Absprache ist auch ein späterer Abgabetermin möglich. Adresse: 21703 Drochtersen/Assel, Postfach 1133. Weitere Abgabeorte und Infos unter Tel. 0171-5422390.

Bei dem verbindenden Kunstprojekt mit dabei: Edeltraud Backmeyer (li.) und Friederike Kahle-Nicolaides
Das Mosaik wächst
Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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