Dramatisches Pokalfinale
D/A verliert nach großem Kampf gegen Meppen

Jubel nach dem ersten Tor
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ig. Drochtersen. Spannung pur im Eilenriedestadion in Hannover: Die Entscheidung im Finale um den Krombacher Cup fällt erst nach 100 Minuten im Elfmeterschießen – mit einem glücklichen Ende für den Ex-Drittligisten SV Meppen. Beim Abpfiff nach 90 Minuten stand es 2:2. Der Ausgleichstreffer für Meppen fiel in der 80. Minute. Doch beim Elfmeterschießen überlagen die Meppener. Schlussergebnis: 6:5.

Überflieger Sören Behrmann nach seinem Tor in der 5. Minute
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In Führung nach nur fünf Minuten

Die Partie in Hannover endete nicht nur spektakulär, sie hatte auch turbulent begonnen. Beide Teams drückten sofort aufs Tempo und wollten einen frühen Treffer. Dies gelang dem Außenseiter aus dem Norden. Fünf Minuten waren gespielt - und Meppen geriet bereits in Rückstand. Nach einem Freistoß von rechts stand Sören Behrmann unbedrängt vor dem Kasten des gegnerischen Keepers und erzielte per Kopf das 0:1. "Das fühlte sich wie im Traum an", sagt der Kapitän nach der Partie. Dann die 21. Minute: Der Ball kommt flach in den Strafraum des Ex-Drittligisten zu Oliver Ioannou, der aus kurzer Distanz zum 0:2 erhöht und frenetischen Jubel bei den rund 70 mitgereisten D/A-Fans auslöst – mehr waren Corona-bedingt nicht zugelassen.

Meppen wackelt, kam aber in der 26. Minute zum Anschlusstreffer. Christoph Hemlein verwandelte einen Foul-Elfmeter, hielt so den Favoriten im Spiel. Der Drittligist überzeugte weiterhin nicht, erhöhte aber den Druck. D/A verteidigte clever, versuchte den Vorsprung über die Zeit zu retten. Das gelang nicht: Die Gastgeber markierten mit einem Schuss aus gut 20 Metern den Ausgleich (79.). Ohne Verlängerung ging es ins Elfmeter-Schießen. Meppen besaß aber die besseren Nerven. Keeper Erik Domaschke parierte zwei Elfmeter. Am Ende siegten die Meppener mit einem 6:5. Somit endet die Saison nach dem Abstieg zumindest mit einem kleinen Erfolgserlebnis. Durch die Qualifikation für den DFB-Pokal ist den Emsländern eine Einnahme im sechsstelligen Bereich sicher.

Warten: Das Elfmeter-Schießen beginnt
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Trainer lobt seine Mannschaft

D/A-Coach Lars Jagemann lobte seine Elf. “Leidenschaftlich gekämpft. Überragend begonnen mit wenig Kontakten und maximalem Druck.“ In Halbzeit zwei habe seine Mannschaft unter Druck gestanden. Aber auch noch Chancen herausgespielt. Er könne seinem Team keine Vorwürfe machen. Das Ergebnis sei nach "hinten heraus gerecht". Und Elfmeterschießen seien immer „so eine Sache“. Da habe das notwendige Glück gefehlt. Das Leben gehe weiter. Und in der kommenden Saison greife D/A wieder an.

Jahrhundertspiel von Viertligist SV Drochtersen/Assel und FC Bayern München
Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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