Ein "Feuerwerk" in Halbzeit zwei

Strahlemänner - Coach Enrico Maaßen, Rigo Gooßen und Sven Sören Zöpfgen (v.li.)
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Oberligist SV Drochtersen/Assel besiegt Oldenburg mit 3:1 / Elfers und Gooßen bringen Schwung in die Partieig

ig. Drochtersen. "Runter vom Sofa, rein ins Kehdinger Stadion" lautete das Motto vor der Heim-Partie gegen Oldenburg, das die Führungsetage der SV Drochtersen/Assel offensiv öffentlich verkündete. Der Aufruf zündete: Zum Oberliga-Kick gegen den VfL Oldenburg im Kehdinger Stadion kamen mehr als 600 Zuschauer, die für eine grandiose Stimmung sorgten. Die Oberliga-Kicker bedankten sich mit einem 3:1-Sieg, bleiben dem Tabellenführer Jeddeloh auf den Fersen.

"Im Stadion waren so viele Gesichter, die ich noch nie gesehen habe", sagte ein glücklcher D/A-Manager Rigo Gooßen. Und das Team habe dafür gesorgt, dass alle mit einm Lächeln nach Haus gehen würden. Seine Hoffnung: Viele mögen zum Heimspiel am 21. September gegen Osnabrück wiederkommen. "Wir bieten Fußball vom Feinsten in in der Oberliga. Und die Partien sind ein großartiges Event." Das sieht auch Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch so: D/A sei ein toller Werbeträger für das Kehdinger Land. Und die junge Crew verdiene Zuspruch. "Wer forschen Tempo-Fußball erleben will, der muss derzeit zu D/A gehen."

Die Elf von Trainer Enrico Maaßen überzeugte besonders in Halbzeit zwei, begeisterte die Fans mit einen „Offensiv-Feuerwerk“. Der Coach hatte seine Crew taktisch neu eingestellt, ließ die Angreifer früher attackieren. Finn-Patrick Gierke sorgte in der 18. Minute für den Führungstreffer. Bis zum Pausentee mischten die Gäste munter mit. "Die haben uns das Leben schwer gemacht", so Coach Maaßen. Das sah auch VfL-Coach Ulf Kirche so: "Meine Mannschaft hat 45 Minuten gut mitgehalten. Insgesamt hat D/A aber verdient gewonnen." Was dem D/A-Trainer gefiel: Seine Crew kämpfte bis zur letzten Minute, zeigte Biss.
Die weiteren Treffer für D/A erzielten Kühn und der eingewechselte Jannes Elfers auf Vorlage des ebenfalls eingewechselten Jasper Gooßen. Die Nachwuchs-Akteure erhielten Lob vom Trainer: „Beide haben noch einmal richtig Schwung in die Partie gebracht.“

Nach dem Abpfiff geriet Manager Gooßen ins Schwärmen: "Der Charakter der Mannschaft sei einmalig. "Alle ziehen mit." Die Chemie zwischen dem Trainer und seinen Schützlingen stimme. Zum "Spieler des Tages" wurde Mittelfeldspieler Sven Sören Zöpfgen gekürt.
Im Vorspiel begeisterte der U10-Nachwuchs des TuS Güldenstern und SV Drochtersen/Assel.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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