Ein starkes Halbjahr der Kehdinger

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ig. Drochtersen. Sieben Spiele in Serie ohne Niederlage! Fußball-Regionalligist SV Drochtersen/Assel setzt seine Erfolgsserie fort, klettert nach dem 2:0-Heimsieg vor 600 Zuschauern im Kehdinger Stadion gegen den TSV Schilksee auf den vierten Tabellenplatz. Das lässt Manager Rigo Gooßen jubeln: "Unser erfolgreichstes Jahr seit der Gründung. Eine unglaubliche Leistung." Der Heimsieg sei ein schöner Ausklang für das Jahr. "Ich bin total zufrieden. 36 Punkte zur Winterpause sind unfassbar gut“, so D/A-Trainer Enrico Maaßen nach der Partie.

Die Zuschauer im Kehdinger Sportrund mussten lange warten, bis das erlösende erste Tor gegen den Abstiegs-Aspiranten durch Chris Kröhnert in der 64. Minute fiel. 13 Minuten später erhöhte Chris Kröhnert zum Endstand, feierte seinen Treffer mit einem Salto. Alexander Neumann (80.) und Matti Grahle (89.) hätten in der Schlussphase noch für einen höheren Sieg sorgen können. Neumanns Schuss landete aber in der gegnerischen Abwehr. Den Kopfball von Matti Grahle konnte Gästekeeper Torhüter Chris Kröhnert parieren. Die Gäste wehrten sich 90 Minuten tapfer, erhielten denn auch vom neuen Trainer auf der Pressekonferenz Lob. "Wir sind nach den beiden Gegentoren nicht auseinander gefallen. Deshalb kann ich mit der Niederlage leben", sagte Matthias Losch. Auf fünf Positionen musste der Coach seine Mannschaft nach der 1:4-Niederlage beim SV Meppen umbauen. Grund waren Sperren, Operationen, Verletzungen und Trainingsrückstände aufgrund beruflicher Verpflichtungen. "Die letzten Mohikaner haben sich hier teuer verkauft", so der Trainer weiter. Und gratulierte D/A zur überragenden Hinrunde und zum verdienten Sieg.

Irre: D/A-Fans rieben sich in der 72. Minute verwundert die Augen. Nicht, weil Stürmer Danny-Thorben Kühn ausgewechselt wurde. Nein, der D/A-Kicker zog vor den Augen des Schiris seine Trikot aus, verließ "bummelnd" den Platz. Eine Aktion, die eigentlich mit "Gelb" bestraft wird. Hintergrund: Kühn wollte die Karte, weil er beim nächsten Spiel am 14. Februar wegen der Taufe seines Neffen nicht spielen kann. Das wäre dann seine Fünfte gewesen. Gooßen. "Dann wäre er für dieses und nicht für ein späteres Spiel gesperrt." Pech: Der gelbe Kartion blieb aus. Der Schiedsrichter spielte nicht mit. Übrigens: Nach der Partie ging es zum Drochterser Weihnachtsmarkt, später zur "Weihnachts-Party" ins Vereinshotel Müller. Gefeiert wurde bis in den frühen Morgen.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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