Fast hätte es zur Sensation in Drochtersen gereicht!

Kein Treffer - der Ball verfehlt das Kehdinger Tor
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Regionalligist VfB Oldenburg besiegt im Niedersachsen Pokal den Oberligisten SV Drochtersen/Assel mit 2:0

ig. Drochtersen. „Wer ist eigentlich der Regionalligist?“, fragten sich viele Zuschauer in der zweiten Halbzeit des Niedersachsen-Pokals zwischen der SV Drochtersen/Assel und VfB Oldenburg. Die Kehdinger, die nach 45 Minuten mit 0:1 zurücklagen, dominierten nämlich das Geschehen, erspielten sich reichlich Torchancen, waren besser als der Regionalligist aus Oldenburg. „Das riecht nach einer kleinen Sensation“, hoffte denn auch Bürgermeister und D/A-Fan Hans-Wilhelm Bösch. Dazu kam es nicht. Der Ausgleich wollte nicht gelingen. Bitter: D/A musste kurz vor dem Abpfiff einen Konter zum 0:2-Endstand hinnehmen.
Oldenburgs Trainer Alexander Nouri zollte D/A und natürlich seinem Team Respekt. Er sei ja gebürtiger Buxtehuder, wisse, dass in Kehdingen guter Fußball geboten werde, so der Coach auf der öffentlichen Pressekonferenz. D/A-Coach Lars Jagemann war trotz der Niederlage voll des Lobes. „Meine Mannschaft hat gekämpft, sich engagiert, stand vor dem Ausgleich.“ Überrascht zeigte sich Manager Rigo Gooßen. Er habe nicht gedacht, dass seine Mannschaft so viele Chancen bekomme. Und blickte schon nach vorne. Am Sonntag, 10. August, trifft D/A im Auswärtsspiel auf den SC Göttingen. „Mit dieser Leistung werden wir dort bestehen können.“ Nico Mau wird allerdings in der Uni-Stadt nicht auflaufen können. Er erlitt im Cup-Spiel eine Innenband-Dehnung im Knie, fällt für zwei bis drei Wochen aus. Auch Thomas Johrden erwischte es. Er wurde wegen einer Verletzung am Knöchel ausgewechselt, wird aber spielen können. "Thomas fühlt sich schon wieder wohl, hat kaum Schmerzen“, so Jagemann. Fehlen wird auch Sascha Martens: Er feiert am Wochenende seine Hochzeit.
Fast hätten die D/A-Fans schon nach Sekunden jubeln können: Die mehr als 500 Zuschauer hatten ihre Plätze kaum eingenommen, da wurde es vor dem Tor von Mansur Faqiryar erstmals richtig brenzlig. Maik van Huffel kam zum Kopfball, verfehlte das Tor aber knapp. Im direkten Gegenzug kam der VfB zur ersten Chance. Nach einer Flanke schraubte sich Nils Laabs in die Luft. Seinen Kopfball kratzte Christoffer Schellin reaktionsschnell von der Linie. Das sollte im Verlauf der Pokal-Partie nicht die einzige Glanztat des Kehdinger Torhüters gewesen sein. Der VfB war in Halbzeit eins am Drücker, schnürte die Gastgeber häufig in deren Hälfte ein. Den möglichen Führungstreffer verhinderte aber Schellin, der zum großen Rückhalt seiner Mannschaft wurde. Erst in der 41. Minute konnten die 120 mitgereisten VfB-Fans jubeln. Nach einem Fehler von Jan Koch konnte Addy Waku Menga den D/A-Keeper aus kurzer Distanz überlisten.
Nach dem Pausentee bekam VfB-Torhüter Mansur Faqirya viel zu tun, bewies u.a. gegen Maik van Huffel (54.) seine Klasse. Die Kehdinger erarbeiteten sich weitere Chancen – ein Tor fiel aber nicht mehr. Und der Konter-Treffer in der 85. Minute - wieder erzielt von Menga - sorgte für das Aus im Pokal.
Fazit: Ein schönes, hochklassiges und friedliches Spiel. Das Ordner-Team und die Polizei erlebten einen ruhigen Abend. Eine echte Werbung für den Fußball.
Im Viertelfinale, Mittwoch, 21. August, treten die Oldenburger beim Goslarer SC an.  

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Dirk Ludewig aus Stade

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