Investitionen in Straßen und Gebäuden

Wird saniert: die Drochterser Kirchenstraße
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Drochterser Gemeinderat verabachiedet einstimmig den Haushalt 2017

ig. Drochtersen. Bei der Drochterser Gemeinderatssitzung über den Haushalt 2017 herrschte es große Einstimmigkeit. Grund: CDU, SPD und die FWG tagten im Vorwege gemeinsam, berieten sich und waren schließlich mit dem Zahlenwerk einverstanden. Cornelius van Lessen, Sprecher der Wählergemeinschaft, bedankte sich dafür, dass die FWG zu den Sondierungsgesprächen eingeladen wurde. „Das erste Mal in zehn Jahren. Aber besser spät als nie.“
Im neuen Haushalt, den die Kommune als erste im Landkreis verabschiedete, wird kräftig investiert und saniert. Die Schulden steigen um rund 700.000 Euro. Die Ortskernsanierung läuft weiter. Die Kirchenstraße und der Platz vor der Kirche werden „aufgehübscht“. 430.000 Euro sollen für die Reparaturen von Straßen und die Unterhaltung von Gebäuden in die Hand genommen werden. 150. 000 Euro für neue LED-Straßenlampen. „Die Investitionen müssen sein“, erläuterte CDU-Fraktionsvorsitzender Kai Seefried, wünschte sich für die Zukunft eine sparsame und solide Haushaltspolitik für die Zukunft. Der Neuverschuldung könne seine Fraktion aber zustimmen.
Der finanzpolitische Sprecher der SPD Kai Schildt, stellte heraus, dass seine Fraktion ebenfalls an einer Sparpolitik festhalte. „Wir freuen uns, dass dringend notwendige Reparaturen vorgenommen werden können.“ Und erinnerte daran, dass es die SPD war, die beantragt habe, dass die rund 430 000 Euro aus den Steuermehreinnahmen durch die Steuererhöhung aus dem Jahr 2014 bei den Gewerbe- und Grundsteuern komplett in die gemeindliche Infrastruktur fließen. „Das passiert jetzt.“
Einhellige Zustimmung gab es auch bei der FWG. „Auch wenn es bei kleinen Summen Differenzen gab“, so van Lessen und übte in seiner Haushaltsrede massive Kritik am Landkreis, der sich beim Radwegebau aus der Verantwortung stehle und den Gemeinden die Kosten von Radwegen an Kreisstraßen aufdrücke. „Konkret bei der Lückenschließung des Radweges von Dornbuscher Moor nach Hüll.“ Bürgermeister Miuke Eckhoff ist zufrieden mit dem Haushalt. Er sei perspektivisch gelungen. Und der Verschuldungsstand halte sich im Rahmen.
Im neuen Haushalt wurde die Sanierung des Hallenbades noch nicht aufgenommen. Das soll im Nachtragshaushalt geschehen: Gleichwohl ist sich der Rat einig: Das Bad soll erhalten bleiben. Fest steht aber auch: In die Unterhaltung müssen Millionen invetiert werden. Eine Herkules-Aufgabe für den neuen Rat.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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