Kork statt Granulat

Feierliche Einweihung des neuen Platzes

Neuer Kunstrasenplatz in Drochtersen / Die Spieler sind zufrieden

ig. Drochtersen. Fußball-Regionalligist SV Drochtersen/Assel hat einen neuen Kunstrasenplatz. Das Spielfeld wurde vor dem Punktspiel gegen Altona 93 offiziell eingeweiht (das WOCHENBLATT berichtete). D/A- Präsident Rigo Gooßen äußerte sich im Namen seiner Fußballer vor der Partie gegen Altona 93 positiv über die sehr guten Spiel-eigenschaften des neuen Kunst-rasenplatzes mit Kork-Granulat. Zunächst sollte als Füllmaterial Gummigranulat – darüber gab es im Sportausschuss auch eine hitzige Debatte - verwendet werden. Das Material aus geschredderten Reifen wird aber inzwischen als umweltschädlich eingestuft.
Das Thema der Kunstrasenplätze hat die EU-Behörden auf den Plan gerufen. Aus Umweltschutzgründen wird ein Verbot, bzw. der Abbau des Granulats geprüft. Die Europäische Chemikalienagentur (Echa) führt derzeit eine öffentliche Konsultation durch, welche Auswirkungen eine Beschränkung des Einsatzes von Granulat hätte. Das Ziel: Ab 2022 soll das Streugut verboten werden. Das verunsichert vor allem kleinere Regionalvereine. Existenzbedrohend ist es gar für diejenigen, die gerade erst einen neuen Kunstrasenplatz bekommen haben. Viele Sportstätten fürchten den Bankrott. Laut dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) wären 6.000 Kunstrasenplätze betroffen. Die EU hat aber bereits Entwarnung gegeben: Eine generelle Schließung der Plätze sei nicht geplant.

Zurück zu D/A: Die Befürchtung, dass ein Korkplatz erheblich mehr Kosten verursache, trat nicht ein. Das Ergebnis: Die Kosten der Sanierung des Kunstrasenplatzes in Drochtersen ermäßigten sich um 25.000 Euro. Die FWG-Drochtersen hat beantragt, dass  D/A die ersparten Kosten nicht und auch nicht anteilig mit dem von der Gemeinde Drochtersen genehmigten Zuschuss in Höhe von rund 71.000 Euro verrechnen muss. Vertreter von D/A, Ratsmitglieder und Kreissportbund-Vorstandsmitglieder zeigten sich bei der offiziellen Einweihung (Foto) sehr zufrieden mit dem Rasenplatz-Ersatz. Foto: Verein

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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