Fußball-Regionalligist startet am Sonntag in die neue Saison
SV Drochtersen/Assel: "Wir wollen diese Saison unter die ersten fünf"

Mit Zuversicht in die Saison: die SV Drochtersen/Assel   Fotos: ig
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ig. Drochtersen. Die Vorbereitungen auf die neue Saison verliefen für den Fußball-Regionalligisten SV Drochtersen/Assel anders als sonst: kein Trainingslager im Ausland, vielmehr ein "Camp" auf der Elbinsel Krautsand. "Das aber zusammenschweißte", so Kapitän Sören Behrmann.

Trotz der Corona-Pandemie sprechen die Verantwortlichen über eine unter den gegebenen Umständen gute Vorbereitung: Training im Kehdinger Stadion, Übungseinheiten am Krautsander Strand, Fitness-Angebote im Fitness-Studio – und natürlich viele Testspiele, in denen die SV schon bemerkenswerte Spielansätze zelebrierte und auch die Fans begeisterte. So beim "Spiel in Freundschaft" gegen den Regionalligisten HSC Hannover, das die Kehdinger souverän mit 3:0 gewannen. Auch wenn der Coach Lars Uder nach dem Härtetest anmerkte, es sei in der Offensive noch Luft nach oben.

D/A spielt in der Nordstaffel

In der Liga werden sich die beiden Teams allerdings nicht messen. D/A spielt in der neuen Saison in der Nordstaffel der Regionalliga, der HSC tritt im Süden an. Auch in den weiteren Testspielen blitzte die Klasse der Kehdinger auf. Oberligist FC Hagen/Uthlede wurde mit 4:0 besiegt. Stürmer Alexander Neumann erzielte in der sehenswerten Partie drei Treffer und Neuzugang Lennard Fock ein Tor. Siege gab es auch gegen die Ligakonkurrenz aus der Südstaffel, FC Oberneuland und BSV Rehden.

Präsident Rigo Gooßen – wie auch Trainer Lars Uder – gibt sich optimistisch. "Wir haben bestimmt keinen schlechteren Kader als in der vergangenen Saison. Wir wollen unter die ersten fünf, um uns für die Meisterrunde zu qualifizieren." Einfach werde das nicht, so Gooßen weiter. "Denn es gibt mit Kiel, Flensburg und Norderstedt drei Top-Teams in dieser Liga." Sein Wunsch: D/A möge vom Verletzungspech verschont bleiben.

Die Kehdinger werden in der neuen Saison insgesamt 20 Spiele absolvieren. Die Hinrunde endet mit dem Spiel gegen Altona 93 am 1. November, die Rückrunde am 30. Januar gegen den gleichen Gegner. Die besten fünf Mannschaften jeder Staffel der Regionalliga Nord werden in einer einfachen Meisterrunde den Meister ausspielen. Der Gewinner geht dann in die Aufstiegsspiele zur Dritten Liga. Die letzten sechs jeder Staffel spielen gegen den Abstieg.

Die D/A-Fans freuen sich jedenfalls riesig auf den Saisonstart am Sonntag, 6. September, um 15 Uhr im Kehdinger Stadion gegen den Hamburger Aufsteiger Teutonia 05 . "Endlich geht es wieder los", sagt D/A-Fan-Urgestein Egon Possel, der zwar bei allen Testspielen und auch häufig beim Training dabei war. Aber ein Punktspiel sei doch etwas anders. Er fiebert der Partie entgegen. Und ist sich sicher: "Drei Punkte werden eingefahren." Die Mannschaft sei ja schon prima eingespielt. Und die Neuen machten einen guten Eindruck.

500 Personen pro Heimspiel
An den Heimspielen dürfen 500 Personen teilnehmen, Spieler, Trainerstäbe und Offizielle inbegriffen. Mehr dürfen nicht ins Stadion. Für die Spielzeit 2019/2020 wurden 430 Tickets verkauft. Vereinsboss Rigo Gooßen: "Nach Lage der Dinge werden dann zunächst wohl nur Dauerkartenbesitzer die Spiele live verfolgen können."

Nach Werder und USA jetzt Drochtersen/Assel

Der Harsefelder Jean Philippe Meibohm spielt jetzt für die Südkehdinger
Das ist bitter: Neuzugang Christian Rusch (eigene A-Jugend) wird beim ersten Kick nicht dabei sein. Der Drochterser Mittelfeldspieler verletzte sich im Training am Kreuzband. Auch Finn Zeugner wird fehlen. Der Abwehr-Spezialist verletzte sich im Spiel gegen Hannover - Verdacht auf Bänderdehnung. "Hoffentlich kein Riss", sagt Zeugner. Die endgültige Diagnose stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest.

Besondere Aufmerksamkeit im neuen Kader wird bestimmt Innenverteidiger Jean-Philippe Meibohm (22) genießen können. Der aus Harsefeld stammende Spieler studierte und kickte zuletzt drei Jahre in der zweiten College-Liga in den USA, kehrte kürzlich in seine Heimat zurück. Seine Eltern betreiben EDEKA-Märkte in Harsefeld und Ahlerstedt. Jean begann seine Fußball-Karriere bei der JSG Apensen/Harsefeld, spielte anschließend in der U17 vom FC Oberneuland und in der U19 vom Halleschen FC, gehörte später zum Nachwuchs von Werder Bremen.

Lob gibt es auch schon von Lars Uder. Der D/A-Coach attestierte Meibohm eine gute Dynamik und eine gute Athletik. Und: Er fordere den Ball, um das Spiel von hinten raus zu eröffnen. Das zeigte der Harsefelder auch im Spiel gegen Hannover.

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Dirk Ludewig aus Stade

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