Lars Uder weiterhin im Job beim Regionalligisten Drochtersen/Assel
Uder bleibt Coach in Drochtersen

Lars Uder

ig. Drochtersen. Das ist doch einmal eine gute Nachricht in Corona-Zeiten – wenn auch eine sportliche: Lars Uder bleibt Trainer beim Regionalligisten SV Drochtersen/Assel. "Ungewöhnliche Zeiten führen bisweilen auch zu, auf den ersten Blick, ungewöhnlichen Maßnahmen", sagt D/A-Präsident Rigo Gooßen. Deshalb habe er es für richtig gehalten, sich noch einmal mit Uder zusammenzusetzen, um doch noch die Möglichkeit einer Fortführung der Zusammenarbeit über den 30. Juni hinaus zu erörtern. Klappte! In dem Gespräch sei eine Lösung erarbeitet worden, die im Ergebnis dazu führte, dass Uder auch in der neuen Saison Cheftrainer bei D/A bleibt. Die lange fußballlose Zeit habe dazu beigetragen, den Coach zum Umdenken zu bewegen.

Eigentlich hatte der 38-Jährige "gekündigt", wollte seinen Vertrag nicht verlängern (das WOCHENBLATT berichtete). Die Nachricht überraschte Team und Anhängerschar. Ausschlaggebend seien private Gründe, so der Fußball-Spezialist vor wenigen Wochen. Als Grund für seinen Abgang gab er an, die Dreifachbelastung aus Familie, Beruf und Fußball nicht mehr stemmen zu können. Uder arbeitet als Lehrer für Sport und Geschichte in Otterndorf, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er wolle in Beruf und Privatleben 100 Prozent geben, was durch die zusätzliche Belastung als Trainer nicht gewährleistet sei.

Die Kehrtwende habe auch mit "Veränderungen" zu tun, wie Gooßen ankündigt. "Nicht in der Arbeit von Lars Uder auf dem Platz, vielmehr intern. Indem ihm bezüglich der Kaderplanung und den Gesprächen mit Spielerberatern Unterstützung geboten wird." Konkret: Uder soll Unterstützung von Kapitän Sören Behrmann erhalten, Co-Trainer Markus Zimmermann in dem neuen Konzept stärker in die Trainingsarbeit eingebunden werden. Auch wird die zeit-#+intensive Videoauswertung auf breitere Schultern verteilt. Gooßen: "Auch hier ist an eine interne Lösung gedacht, indem mit Oliver Ioannou ein Führungsspieler den Trainer unterstützt."

Auf die Regionalligavereine würden keine leichten Zeiten zukommen. Deshalb sei er froh, im Trainerbereich Kontinuität erreicht zu haben. "Wir können noch gar nicht absehen, wie es im Fußball weitergeht. Und da wäre es für jeden fremden Trainer enorm schwer geworden, die neue Saison zu planen", so Gooßen. D/A sei im Vergleich mit anderen Regionalligavereinen gut aufgestellt und werde die aktuelle Krise meistern. "Da ist es gut, wenn man sich kennt. Wir werden alle, mehr denn je, an einem Strang ziehen müssen!"

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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