Fahrer verlor das Bewusstsein
Trecker stürzte in den See

Am Einsatzort: Die Feuerwehren zogen den Traktor auch mit Hilfe eines Baggers aus dem See
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  • Foto: Lutz Wreide
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Bütlingen. Zu einem folgenschweren Unfall kam es am Montagabend in Bütlingen (Samtgemeinde Elbmarsch). Ein Landwirt hatte gegen 21 Uhr seine Feldarbeit beendet und wollte das Feld über die Straße Am Mettensee verlassen, als er vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme ohnmächtig hinter dem Steuer seines Traktors zusammensackte. Führerlos setzte das Gespann aus Traktor und Pflug seine Fahrt fort. Dabei überquerte es die Straße, durchbrach den Zaun des gegenüberliegenden Grundstücks und stieß an eine Hausecke. Auch die Brüstung des Eingangsbereichs riss der Traktor bei seiner führerlosen Fahrt mit sich und überquerte das gesamte Grundstück in grader Linie, bevor er einen rund drei Meter tiefen Abhang hinunterstürzte und in den Mettensee fuhr. Der angehängte Pflug grub sich dabei in den Abhang und stoppte die Geisterfahrt endlich.
Aufgeschreckt durch den Lärm und die Erschütterung am Haus, eilte dessen Bewohner nach draußen und fand den Fahrer immer noch ohnmächtig im halb versunkenen Traktor vor. Sofort alarmierte der Mann Feuerwehr und Rettungsdienst und leistete Erste Hilfe. Nach mehrmaliger Ansprache reagierte der Traktorfahrer und erwachte zunächst aus seiner Bewusstlosigkeit.
Die gerufenen Feuerwehren Bütlingen, Avendorf und Tespe kümmerten sich zunächst in Abstimmung mit dem Rettungsdienst um den leicht verletzten Fahrer. Dieser wurde zwischenzeitlich mehrmals wieder ohnmächtig, sodass er sich nicht aus eigener Kraft aus der schwierigen Lage befreien konnte. Für die Wehren gestaltete sich die vorgefundene Lage problematisch. Landseitig versperrte der Pflug den Rettungskräften den Weg. Erst mit Hilfe eines Bootes, das ein weiterer Anwohner zur Verfügung stellte, konnte der Fahrer befreit und an den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden.
Für die anschließende Bergung des Gespanns rückte zusätzlich die Feuerwehr Marschacht mit dem Rüstwagen an. Zudem wurden ein Bagger und ein weiterer Traktor eingesetzt. Mit vereinten Kräften wurde das Gespann aus dem See über die steile Böschung geborgen. Nach gut zwei Stunden war der Einsatz für die rund 60 Einsatzkräfte beendet.
Die genaue Unfallursache wird nun durch die Polizei ermittelt. Der entstandene Sachschaden steht ebenfalls noch nicht fest, dürfte nach ersten Schätzungen jedoch im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.

Am Einsatzort: Die Feuerwehren zogen den Traktor auch mit Hilfe eines Baggers aus dem See
Dramatisches Szenario: der die Böschung heruntergestürzte Traktor samt Pflug

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