Bündnis demonstriert in Geesthacht
Demo prangert Fisch-Hürden an Staustufe an

Bei der Demonstration an der Staustufe Geesthacht: Aus dem Landkreis Harburg mit dabei waren die NABU-Gruppe aus Winsen und der BUND-Regionalverband Elbe-Heide
  • Bei der Demonstration an der Staustufe Geesthacht: Aus dem Landkreis Harburg mit dabei waren die NABU-Gruppe aus Winsen und der BUND-Regionalverband Elbe-Heide
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ce. Geesthacht. Rund 100 Teilnehmer auch aus dem Landkreis Harburg nahmen jetzt an der Demonstration unter dem Motto "future 4 fishes - die Elbe muss passierbar sein" teil. Veranstalter waren der NABU, die Grünen, SPD, der BUND-Regionalverband Elbe-Heide und der Geesthachter Umweltbeirat. Sie wollten damit auf die katastrophale Situation für Wanderfische an der Geesthachter Staustufe aufmerksam machen.
Hintergrund der Aktion sind die Schäden, die das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Lauenburg 2019 an dem Stauwehr feststellte und die Sofortmaßnahmen zur Standsicherheit verlangten. "Es ist keine Frage, dass das beschädigte Wehr schnellstmöglich instandgesetzt werden muss, um die Sicherheit des Bauwerks zu gewährleisten. Bei diesen Arbeiten muss aber auch die Passierbarkeit für Wanderfische wiederhergestellt werden“, fordern Grüne und NABU. Die Durchgängigkeit der Elbe für Fischarten, die in den Oberlauf des Flusses wandern, sei von enormer ökologischer Bedeutung, derzeit aber massiv eingeschränkt.
Das Aktionsbündnis "future 4 fishes" fordert daher bis zum Beginn der Fischwanderung im Herbst unter anderem die Wiederaktivierung der sogenannten Lockströmung auf der nördlichen Uferseite der Staustufe durch geeignete Rohrleitungen und ein Monitoring der passierenden Fische an der Fischaufstiegsanlage. Für die Aufstiegsanlage am Südufer laufen dem Bündnis zufolge seitens der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes bereits Planungen zur Wiederherstellung, was von der Initiative begrüßt wird.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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