Feuer "bedrohte" Wohnschiff-Gäste bei Übung der Elbmarscher Wehren

Bei der Feuerwehrübung: Darsteller von DLRG und DRK spielten die geretteten Verletzten
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  • Foto: Lutz Wreide
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Stove/Drennhausen. Mit insgesamt 120 Einsätzkräften waren kürzlich alle zehn Feuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch bei einer Großübung mit Schauplätzen in Stove und Drennhausen gefordert. Gemeindebrandmeister Frank Hupertz hatte das authentische Szenario ausgearbeitet. Im Stover Hafen mussten . so die Ausgangslage - 15 "Verletzte" bei einem Feuer auf einem als Veranstaltungsort genutzten Wohnschiff gerettet werden. Eine vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöste Gasverpuffung hatte zu einer Panik unter den Gästen geführt, die zudem teilweise schwere Verletzungen erlitten. Ein sich auf dem Wohnschiff ausbreitendes Feuer bedrohte weitere Personen, so dass ein junger Mann voller Angst in die Elbe gesprungen war. Mit umfangreichen Löschmaßnahmen und der Rettung des Mannes im Wasser durch das Marschachter Feuerwehrboot arbeiteten die eingesetzten Brandschützer alle gestellten Aufgaben souverän und zügig ab. Davon überzeugten sich auch Feuerwehr-Abschnittsleiter Torsten Lorenzen und Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth als Beobachter der Übung. Die 15 "Verletzten" wurden verkörpert von der DLRG-Ortsgruppe Elbmarsch unter der Leitung von Ulf Matthies.
In Drennhausen übernahm das DRK die Darstellung von fünf Verletzten, die bei einem fiktiven Großbrand aus einem Haus gerettet werden mussten. Eine besondere Herausforderung für die an der Übung Beteiligten stellte hier die Nähe des brennenden Gebäudes, das gelöscht werden musste, zu den gleichzeitig zu schützenden Nachbarhäusern dar. Auch diese Aufgaben wurden zur Zufriedenheit des Vize-Abschnittsleiters Michael Bulst gemeistert.

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