Flüchtlinge in der Elbmarsch sagen "Danke" für herzliche Aufnahme

Bei der Bannerübergabe: Flüchtlinge aus Marschacht mit Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth (li.) und Norbert Debrodt (hi., 2. v. li.), Beauftragter für Flüchtlingsintegration der Kommune
  • Bei der Bannerübergabe: Flüchtlinge aus Marschacht mit Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth (li.) und Norbert Debrodt (hi., 2. v. li.), Beauftragter für Flüchtlingsintegration der Kommune
  • Foto: Gerhard Koepsel
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ce. Marschacht. Ein großes "Danke"-Banner übergaben jetzt einige der insgesamt 84 Flüchtlinge aus der Wohnanlage am Hagenweg in Marschacht an den Elbmarscher Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth und an Norbert Debrodt, Beauftragter für Flüchtlingsintegration der Kommune. Die Asylbewerber bedankten sich unter anderem für die ihnen von den Einheimischen entgegengebrachte Sympathie, die Bereitstellung von Geld und Fahrrädern, das gemeinsame Fußballspielen und die Ermöglichung des Schulbesuches. Rolf Roth betonte, dass er die Flüchtlinge als "Bereicherung für die Samtgemeinde" sehe.
Seit gut sieben Wochen ist die Großunterkunft in Marschacht mit Flüchtlingen belegt. "Die dörflichen Strukturen der Elbmarsch scheinen für eine rasche und gute Integration der Bewohner gut geeignet zu sein", sagte Gerhard Koepsel, der sich im Förderverein "Wort und Musik (WuM)" und anderen kirchlichen Institutionen engagiert. "Anwohner und Nachbarn helfen sich gerne, und man kennt sich mittlerweile. Viele Ehrenamtliche aus der ganzen Samtgemeinde versuchen mit großem Erfolg, sich ganz nach ihren Talenten einzubringen", so Koepsel. Es fänden unter anderem regelmäßige Deutschkurse statt, Paten stünden für Behördengänge oder sonstige Unternehmungen zur Verfügung, Sportvereine würden die Flüchtlinge zum Mitmachen einladen, eine Kleiderkammer habe sich etabliert, und in den Räumen der Kirche finde jeden Samstag das "Internationale Café" als Treffpunkt für jedermann statt. Gerhard Koepsel: "Es passiert ganz viel in der Elbmarsch!"

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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