Mehr Corona-Schutz bei der Arbeit
Mobiles Impfteam des DRK im Alten- und Pflegeheim Marschacht

Nach der Impfaktion: Heimleiter Helge Johannsen (li.) bedankte sich mit Rosen beim Team des DRK Winsen
  • Nach der Impfaktion: Heimleiter Helge Johannsen (li.) bedankte sich mit Rosen beim Team des DRK Winsen
  • Foto: Johannsen
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ce. Marschacht. Besuch vom mobilen Impfteam des DRK aus Winsen hatte jetzt das Alten- und Pflegeheim Marschacht. "Endlich haben unsere Bewohner, Mitarbeiter und Ehrenamtlichen die Möglichkeit, den Schutz in diesem sehr verletzlichen Arbeitsfeld weiter auszubauen“, erklärt Anke Peters, Pflegedienstleitung und stellvertretende Heimleiterin.
"Die Impfbereitschaft bei unseren Bewohnern lag bei 97,5 Prozent. Die Pflege-Mitarbeiter stimmten mit 99,3 Prozent zu. Auf alle Arbeitsbereiche bezogen, lag die Bereitschaft bei über 85 Prozent. Damit befindet sich unser Heim weit über dem Bundesdurchschnitt“, betont Heimleiter Helge Johannsen. "Die letzten Wochen des gemeinsamen Austausches über das Impfen hier im Haus waren bemerkenswert. Es wurden alle Bedenken, Sorgen und Fragen gestellt und nach bestem Wissen beantwortet. Schnell war klar, dass die Impfung eine freiwillige Entscheidung sein wird“, so Johannsen weiter. Eine Impfpflicht schloss er aus. "Wir sind die erste Berufsgruppe, die eine Impfung erhält. Dass es Unsicherheiten gibt, lässt sich nicht vermeiden und ist menschlich. Ich hoffe, wir können mit gutem Beispiel vorangehen und den nach uns folgenden Berufsgruppen die Sicherheit für ein 'Ja' zur Impfung vermitteln."
Nebenwirkungen seien in wenigen Fällen in Form der bekannten Reaktion an der Einstichstelle aufgetreten. "Wichtig ist, dass wir die aktuellen Hygienemaßnahmen beibehalten, um unsere Bewohner auch künftig zu schützen. In drei Wochen haben wir den zweiten Termin, erst in den darauf folgenden sieben Tagen wird ein Impfschutz aufgebaut. Bis dahin werden wir weiter sehr wachsam sein. Diese Verpflichtung haben wir auch gegenüber Neueinzügen ohne Impfung", so Anke Peters. Die Annahme, nach die Impfung könne das Heim zur „Normalität“ zurückkehren, sei allerdings ein Trugschluss. Denn unklar sei, ob geimpfte Personen als Überträger des Virus gelten. Auch Helge Johannsen sieht einen normalen Heim-Alltag noch in weiter Ferne.
"Der Tag war ein voller Erfolg, vielen Dank an unser gesamtes Team für die tolle Unterstützung. Ebenso gilt mein Dank dem Impfzentrum, das uns sehr engagiert begleitet hat", zieht Johannsen eine positive Bilanz. Ein großes Dankeschön für die gute Zusammenarbeit richtet er auch an DRK-Kreisbereitschaftsleiter Jan Bauer und die Heimaufsicht.
Helge Johannsen hofft, dass die positiven Erfahrungen Menschen Mut machen, die sich bisher noch nicht zur Impfung entscheiden konnten. Anke Peters ergänzt: "Ich drücke uns allen die Daumen, dass es bald wieder zuverlässige Lieferungen des Impfstoffes geben wird. Besonders die Bewohner unseres betreuten Wohnens wünschen sich einen zeitnahen Termin.“

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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