FDP/Freie Wähler weiter für Verlegung der Elbmarscher Rettungswache
"Bürgermeinung in den Kreistag!"

Ulf Riek von den Freien Wählern
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ce. Landkreis. „Gut, dass Ulf Riek dieses Thema aufgenommen und auch ständig darauf hingewiesen hat. Ohne seine wiederholten Bemühungen wäre es wohl nicht zur Resolution gekommen.“ So lobt Arno Reglitzy, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, den Elbmarscher Ulf Riek, Mitglied der Freien Wähler im Kreistag, für sein Engagement für eine Verlegung der Elbmarscher Rettungswache.
Bereits im Januar 2018 hatte die Gruppe FDP/Freie Wähler (FW) einen Antrag zur Verlegung der Rettungsstation Drage an die B404 gestellt. In einer Anfrage an die Kreisverwaltung im April dieses Jahres hatte Ulf Riek die bisherige Stationierung des Rettungswagens in Drage nochmals hinterfragt. Eine Verlegung, um alle Einsatzorte in der Elbmarsch besser erreichen zu können, sah er als unbedingt nötig an.
Diese inzwischen allgemeine Unzufriedenheit führte Ende September zu einer Resolution des Elbmarscher Samtgemeinderates, in der der bisherige Standort Drage als unzureichend bewertet wurde. Parteiübergreifend forderte der Rat, dass die gesetzlichen Eintreffzeiten von 15 Minuten nach Alarmierung in 95 Prozent der Notfalleinsätze sichergestellt werden müssten. Zudem wurde in der Resolution vorgeschlagen, Kontakt mit dem Landkreis Lüneburg für eine Optimierung des Rettungsdienstes aufzunehmen (das WOCHENBLATT berichtete).
Daraufhin stellte die Kreistagsgruppe von FDP, FW und Unabhängigen jetzt erneut einen diesbezüglichen Antrag an die Kreisverwaltung, um die Stimmung in der Elbmarsch und den Inhalt der Resolution in die Arbeit des Kreistages und des zuständigen Ausschusses für Ordnung und Feuerschutz einzubringen. "Damit soll gewährleistet werden, dass die Meinung der Bürger und der Mandatsträger der Region in der Kreistagsarbeit ihren Niederschlag findet", erklärt Ulf Riek. Um einen geeigneten Standort zu finden, sollten von der Kreisverwaltung entsprechende Untersuchungen durchführt werden.
Nachdem auch die Rettungswache in Lindhorst zum Thema geworden sei, bleibe in dieser Thematik wohl noch mehr zu bearbeiten als nur die Standorte der Rettungswagen, so Riek und Reglitzky. Sie spielen damit auf Erwägungen des Landkreises an, den jetzigen Notarzt-Standort in Lindhorst aufzugeben und stattdessen jeweils eine Station an den Krankenhäusern in Buchholz und Winsen einzurichten (das WOCHENBLATT berichtete).

Ulf Riek von den Freien Wählern
Arno Reglitzky, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion

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