Landtagsabgeordneter André Bock unterstützt Ampelnutzer in Rönne
Mehr Sicherheit ist das Ziel

An der Ampelanlage: CDU-Landtagsabgeordneter André Bock (li.) und Heiko Scharnweber von der CDU Elbmarsch
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  • Foto: André Bock
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Rönne. Ist der Fußgängerüberweg an der Ampel der L217 in Rönne wirklich sicher? Viele Nutzer dieser Querungsmöglichkeit in unmittelbarer Nähe zur Auffahrt zur B404 verneinen diese Frage. Heiko Scharnweber von der CDU Elbmarsch ergriff daraufhin die Initiative, startete eine Unterschriftenaktion, an der 142 Rönner teilnahmen, und wandte sich an den CDU-Landtagsabgeordneten André Bock aus Winsen.
"Die Ampel wird von vielen Fußgängern, darunter auch viele Kinder und Schüler, sowie von Radfahrern benutzt. Der Überweg an dieser Stelle ist auch aufgrund des Verkehrsaufkommens, das in den vergangenen Jahren immer größer geworden ist, gefährlicher geworden", betont Heiko Scharnweber. "Vor allem aber nehmen Autofahrer oftmals die rote Ampel nicht wahr, weshalb es schon häufig zu kritischen Situationen kam.“ Zurückzuführen seien die Vorfälle nach Ansicht von Scharnweber und der übrigen Teilnehmer der Unterschriftenaktion auf die teilweise unübersichtliche Abbiegesituation im Bereich der Auffahrt zur B404, auf die zu bestimmten Jahreszeiten tiefstehende Sonne und eben auf den zunehmenden Verkehr auf der L217/404.
Die Unterzeichner wünschen sich Abhilfe durch das Anbringen zusätzlicher Signalanlagen, sogenannter "Vorwarner“, in beiden Fahrtrichtungen der L217, die auf die Ampelschaltung aufmerksam machen sollen. Eine Alternative wäre das Versetzen der Ampel mit größerem Abstand zur Abbiegespur zur 404. "Wir müssen etwas tun, bevor es zu einem Unfall kommt“, gibt Heiko Scharnweber zu bedenken.
André Bock schaute sich vor Ort mehrmals die Situation an und sagte den Rönnern umgehend seine Unterstützung bei ihren Forderungen zu. "Mir erscheinen die unmittelbare Nähe zur stark genutzten B404 und die unübersichtlich wirkende Ampelanlage zu gefährlich, gerade auch, wenn wir an die Kinder als die jüngsten Verkehrsteilnehmer denken“, so André Bock. In einem Schreiben wandte sich Bock an das Landesstraßenbauamt in Lüneburg und wies auf die Problematik hin.
Aus Lüneburg reagierte man zügig und teilte mit, man habe zusammen mit der Polizeiinspektion (PI) Harburg, der Unteren Verkehrsbehörde des Landkreises Harburg und der Straßenmeisterei die Situation im Bereich der Einmündung L217/Am Redder begutachtet. Nach Auskunft der PI liegen in dem Bereich zwar keine Unfallhäufungen vor, man wolle aber den Fußgängern eine wirklich sichere Querung der L217 ermöglichen. Daher sollen nun die vorhandenen Signalgeber an der Ampel gegen solche in LED-Technik ausgetauscht werden. Durch deren Leuchtkraft wird eine bessere Sichtbarkeit für die Verkehrsteilnehmer ermöglicht. Außerdem soll das Signalprogramm zugunsten der Fußgänger angepasst werden.
Ein Versetzen der Signalanlage - so die Experten- sei aufgrund der vorhandenen Grundstückszufahrten kurzfristig nicht möglich. Mit Hilfe von zusätzlicher Markierung solle aber die Abbiegesituation im Bereich der Auffahrt zur B404 besser vor Augen geführt und entschärft werden.
Nach Umsetzung aller Maßnahmen will das Landesstraßenbauamt die Situation weiter beobachten. „Das Amt teilte mir mit, dass die Arbeiten voraussichtlich noch in den Sommerferien stattfinden sollen. Wenn dies gelingt, hätten wir rechtzeitig vor Schulbeginn die Situation hoffentlich etwas entschärft“, erklärt André Bock. Und weiter: "Ich danke ausdrücklich Heiko Scharnweber und den 142 Unterzeichnern für die wichtigen Hinweise. Nur durch gegenseitige Aufmerksamkeit erreichen wir auch sichere Verkehrswege. Ich bleibe in dieser Sache am Ball."

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