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Landkreis Harburg verbessert öffentlichen Personennahverkehr
"elbMOBIL" startet zwischen Elbmarsch und Winsen durch

So oder ähnlich werden die Shuttle-Busse des "elbMOBIL" aussehen
  • So oder ähnlich werden die Shuttle-Busse des "elbMOBIL" aussehen
  • Foto: Adobe Stock/KVG Stade
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ce. Elbmarsch. "Auch auf dem Land kommt man wech" lautet das Motto, unter dem ab Sonntag, 13. Dezember, der Landkreis Harburg den On-Demand-Shuttleservice "elbMOBIL" startet, der es Elbmarschern und Winsenern ermöglicht, komfortabel und flexibel zwischen den Kommunen zu pendeln.
„Wir erproben mit dem elbMOBIL die Mobilität der Zukunft“, bewertet Landrat Rainer Rempe das neue Angebot, das für ein Forschungsprojekt des Reallabors Hamburg ein Jahr in der Elbmarsch erprobt wird. „Wir ergänzen den öffentlichen Personennahverkehr für die Dauer des Projekts um eine flexible, günstige und klimaschonende Mobilitätsalternative und erhoffen uns dadurch wichtige Erkenntnisse für die Gestaltung des ÖPNV in den kommenden Jahrzehnten.“
Die Elbmarsch bekommt bei dem Projekt einen deutlich besseren Anschluss ans Winsener Stadtgebiet und zu den Zügen nach Hamburg. Die Flotte von fünf barrierefreien Mercedes-Sprintern wird von der KVG betrieben, während der Projektdauer soll ein Fahrzeug durch ein Elektrofahrzeug ersetzt werden.
Jeder, der das Shuttle nutzen möchte, kann über die von der Deutsche-Bahn-Tochter ioki entwickelte Smartphone-App Start- und Zielort eingeben und erhält Abfahrts- und Ankunftszeiten des Shuttles. Neben der App kann auch per Telefon eine Fahrt bestellt werden. Das "elbMOBIL", das Platz für maximal acht Fahrgäste bietet, ist montags bis donnerstags von 5 bis 23 Uhr und an den Wochenenden ab 8 Uhr unterwegs. In den Nächten zu arbeitsfreien Tagen und Feiertagen verkehren die Shuttles bis 2 Uhr nachts.
Da mit dem neuen Angebot vor allem das bestehende ÖPNV-Angebot gestärkt werden soll, muss entweder der Start- oder der Zielpunkt der Fahrt eine Haltestelle sein. Die App berechnet dazu den kürzesten Fußweg für eine Verbindung. Liegt das Ziel näher an einer Haltestelle als der Startpunkt, wird der Fahrgast zu Hause abgeholt. Im umgekehrten Fall leitet die App den Gast zum nächstgelegenen Halt, holt ihn dort ab und fährt ihn direkt zur Wunschadresse. Haltestellen sind alle regulären Bushaltestellen des HVV.
Die Nutzer müssen lediglich über eine HVV-Zeitkarte verfügen oder einen Einzelfahrschein nach HVV-Tarif lösen. Dabei wird ein Komfortzuschlag von 1 Euro fällig. Bezahlt werden kann über die elbMOBIL-App oder direkt beim Fahrer.
Das "elbMOBIL" ist selbstverständlich auf die Corona-Pandemie eingestellt: Eine Trennvorrichtung teilt Fahrer- und Fahrgastraum, durch das mögliche bargeldlose Zahlen wird ein direkter Kontakt vermieden. Alle bestehenden Hygienevorschriften werden eingehalten, die Fahrzeuge regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Die Passagiere sind verpflichtet, während der Fahrt einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.
Partner für die Umsetzung des Projekts im Landkreis Harburg sind die Süderelbe AG, die KVG Stade, die ioki GmbH, die TU Hamburg-Harburg, der Landkreis Harburg mit der VNO Stade und die Samtgemeinde Elbmarsch.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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