Was ist Heimat? Buxtehuder Literaturwochen mit Lesungen

21. September 2018
20:00 Uhr
Kulturforum am Hafen, 21614, Buxtehude
Stefan Michaelis (Europe Direct Lüneburg), Hans-Joachim
 Dammann (Heimatverein) und Ulrike Mensching 
(Stadtbibliothek, v.li.)
  • Stefan Michaelis (Europe Direct Lüneburg), Hans-Joachim
    Dammann (Heimatverein) und Ulrike Mensching
    (Stadtbibliothek, v.li.)
  • Foto: Hansestadt Buxtehude
  • hochgeladen von Susanne Böttcher

Buxtehuder Literaturwochen mit Lesungen und Diskussion

bo. Buxtehude. "Jeder hat mehrere Heimaten." Mit diesen Worten bringt Hans-Joachim Dammann vom Heimat- und Geschichtsverein Buxtehude und einer der Initiatoren, die Idee der Buxtehuder Literaturwochen "Heimat(en)" auf den Punkt. Die Lese- und Diskussionsreihe geht Fragen wie "Was ist Heimat?", "Was bedeutet Heimat heute?", "Gibt es mehrere Heimaten?" nach. Journalisten und Autoren mit verschiedenen Wurzeln präsentieren ihre Auseinandersetzung mit dem Thema:
Der Journalist und Kunsthistoriker Daniel Schreiber meidet das Wort "Heimat". Er geht in London, New York und Berlin auf die Suche nach einem Zuhause. Am Freitag, 21. September, liest er um 20 Uhr im Kulturforum am Hafen, Hafenbrücke 1, aus seinem Buch "Zuhause - die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen".
Die Journalistin Hatice Akyün erzählt am Dienstag, 25. September, um 20 Uhr in der Stadtbibliothek, Fischerstraße 2, mit Ironie, Temperament und Witz über ihren deutsch-türkischen Alltag. Die Autorin ("Einmal Hans mit scharfer Sauce") liest aus ihrem Buch "Verfluchte anatolische Bergziegenkacke oder wie mein Vater sagen würde: Wenn die Wut kommt, geht der Verstand".
Auf ganz eigene Weise nähert sich Hella Kemper ihrer Heimat. Die Hamburgerin trägt am Freitag, 28. September, um 20 Uhr im Kulturforum Passagen aus ihrem Buch "Leben am Fluss - Bekenntnisse einer Elbschwimmerin" vor.
Der Erzählabend am Donnerstag, 18. Oktober, bildet den Abschluss der Reihe. Geflüchtete aus drei Generationen erzählen um 20 Uhr in der Stadtbibliothek von ihrem Schicksal: Ata Shakoor, in Buxtehude geborener Sohn pakistanischer Eltern, die Brüder Othman, geflohen aus dem kurdischen Gebiet Syriens, und Helmut Gretscher, ausgebombt und Ende des Zweiten Weltkriegs nach Dammhausen geflohen.
Die Literaturwochen werden von der Stadtbibliothek, dem Kulturforum, dem Heimatverein Buxtehude sowie dem Landschaftsverband Stade und "Europe Direct" Lüneburg getragen und organisiert. Ziel ist, den Austausch zu fördern und für die Akzeptanz unterschiedlicher Heimat-Erfahrungen zu werben.
• Eintritt: jeweils 12 Euro; zum Erzählabend Eintritt frei; Kartenvorverkauf in der Stadtbibliothek (Tel. 04161 - 999060, E-Mail stadtbibliothek@stadt.buxtehude.de) und im Kulturforum (Tel. 04161 - 502556, E-Mail info@kulturforum-hafen.de).

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