Informationsveranstaltung zu Havariegefahren auf der Elbe

7. Mai 2015
19:00 Uhr
Seelandhallen, 21762, Otterndorf

(bc). Der Verkehr großer Containerschiffe auf der Elbe hat erheblich zugenommen. Im Gegensatz zur Flusstiefe ist die Fahrrinnenbreite jedoch unverändert geblieben: Sie beträgt nach Angaben des Regionalen Bündnisses gegen die Elbvertiefung bis Glückstadt 400 Meter, weiter elbaufwärts bis zur Lühemündung 300 Meter und bis zum Hamburger Hafen nur noch 250 Meter. Mittlerweile fahren aber Schiffe auf der Elbe mit einer Länge von 400 und einer Breite von 60 Metern. Nach internationalen Standards müsste die Fahrrinne für diese Schiffe mindestens 450 Meter breit sein.

Die Aktionsgemeinschaft Unterelbe und das Bündnis gegen die Elbvertiefung verfolgen diese Entwicklung mit Besorgnis und laden gemeinsam am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Havariegefahren auf der Unterelbe“ in die Seelandhallen in Otterdorf ein. „Zahlreiche aktuelle Ereignisse machen deutlich, dass das Ausblenden der Havariegefahr im Planfeststellungsbeschluss zur 9. Elbvertiefung nicht gerechtfertigt ist“, sagt Harald Zahrte, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Unterelbe. Havarien, aus welchen Gründen auch immer, könnten jederzeit und auf jedem Revier passieren.

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