Letzte Chance vor dem "Flächenbrand"

5. Mai 2019
11:00 - 18:00 Uhr
Kunststätte Bossard, Bossardweg 95, 21266, Jesteburg
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3. Mai 2019
11:00 - 18:00 Uhr
4. Mai 2019
11:00 - 18:00 Uhr
5. Mai 2019
11:00 - 18:00 Uhr
Kunststätten-Leiterin Dr. Gudula Mayr freut sich 
über den Erfolg der Ausstellung
  • Kunststätten-Leiterin Dr. Gudula Mayr freut sich
    über den Erfolg der Ausstellung
  • Foto: Bossard
  • hochgeladen von Tamara Westphal

Bossard: Aktuelle NS-Ausstellung endet Sonntag
mum. Jesteburg. Am Wochenende läuft die Ausstellung "Über dem Abgrund des Nichts - Die Bossards in der Zeit des Nationalsozialismus" an der Kunststätte Bossard aus. "Hinter uns liegt eine spannende Zeit, in der wir viel über Johann und Jutta Bossards Weltanschauung und ihr künstlerisches Schaffen herausgefunden haben", sagt Museumsleiterin Dr. Gudula Mayr.
Eine Reihe von renommierten Wissenschaftlern aus den Bereichen der Kunstgeschichte, der Literaturwissenschaft sowie der Geschichtswissenschaft haben über das Ehepaar Bossard in der Zeit des Nationalsozialismus geforscht. Herausgefunden wurde, dass Johann Bossard zwar nie Mitglied der NSDAP war, jedoch zwischen 1932 bis Mitte 1934 mit einzelnen Inhalten der NS-Ideologie sympathisiert hat. "Spätestens im September 1934 hört die 'vorsichtige Fühlungnahme' zu den neuen Machthabern abrupt auf. Johann Bossard zog einen dicken Schluss-Strich", so Mayr. Das Ehepaar hielt sich fortan politisch bedeckt. Professor Dr. Frank-Lothar Kroll von der Universität Chemnitz kam zu dem Schluss, dass Bossard zu jenen Vertretern gehörte, die "dem neuen Regime zunächst mit einem gewissen Wohlwollen, dann jedoch, und zwar sehr bald schon, mit wachsender Reserve und Distanz begegneten, sich mit ihm arrangierten, ohne sich ihm anzudienen oder sich ihm umstandslos zur Verfügung zu stellen."

  • Die Ausstellung bietet noch bis Sonntag, 5. Mai, bis 18 Uhr die Möglichkeit, in das Leben und die Kunst des Ehepaares in dieser Zeit einen Blick zu werfen. Die Forschungsergebnisse können in den dafür publizierten Literaturen nachgelesen werden. Die nächste Ausstellung "Flächenbrand Expressionismus" beginnt ab dem 12. Mai. Mehr Informationen unter www.bossard.de.

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