Mehr Fläche für Camper

5. Juni 2013
16:00 Uhr
Rathaus , 21682 Stade
Mag die Nähe zur Altstadt und dem Alten Land: Krino Bruns aus Leer. Er ist Stammgast auf dem Stader Wohnmobilstellplatz
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Stader Tourismus-Chef Egon Ahrens bringt zweiten Wohnmobilstellplatz ins Spiel

tp. Stade. Zu Stoßzeiten ist der beliebte Wohnmobilstellplatz an der Schiffertorsstraße am Rand der historischen Innenstadt von Stade rappelvoll, und Camper müssen auf den gegenüberliegenden Parkplatz des Veranstaltungstempels Stadeum ausweichen. Nun bringt der Chef der Stade Tourismusgesellschaft, Egon Ahrens (61), die mögliche Eröffnung eines zweiten Wohnmobilstellplatzes in die politische Diskussion. Die noch vage Idee will er am Mittwoch, 5. Juni, um 18 Uhr, im Rathaus den Mitgliedern des Tourismusausschusses vorstellen. Vor dem Gremium spricht Ahrens über die "Zukunft des Wohnmobilstellplatzes".
Mit rund 12.000 Übernachtungen jährlich ist der Wohnmobilstellplatz ein Urlaubermagnet und Wirtschaftsmotor für Einzelhandel und Gastronomie der nahe der gelegenen Altstadt. An einigen Tagen im Jahr, etwa zur Obstblüte im Alten Land oder an Silvester, ist die Anlage mit ihren 80 Stellplätzen überbelegt. An Pfingsten hätten rund 50 Wohnmobilisten mit ihren rollenden Heimen neben dem Stadeum campiert. "Wir müssen etwas tun", gibt sich Egon Ahrens entschlossen. Da eine Erweiterung des bestehenden "Womo"-Stellplatzes hohe Kosten und möglicherweise eine Minderung der Aufenthaltsqualität wegen der Weitläufigkeit zur Folge haben könnte, will Ahrens die Politik anregen, über die Eröffnung eines zweiten Stellplatzes in Stade zu diskutieren.
Unabhängig davon macht sich Egon Ahrens für die Modernisierung des bestehenden Stellplatzes ein. Immer mehr Wohnmobilisten melden Bedarf für Toiletten und Duschen an. Sollte die Stadt ein Sanitärgebäude errichten, wäre eine durchgehende Beaufsichtigung durch einen Platzwart unabdingbar, so Ahrens. Derzeit betreuen Geringverdiener die Campinggäste stundenweise.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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