Tostedt will Kastrations- und Kennzeichnungsverordnung für Katzen einführen

22. August 2017
18:00 Uhr
Rathaus, 21255, Tostedt

bim. Tostedt. Jetzt geht es Streunern zwar nicht an den Kragen, aber an ihre Fortpflanzungsorgane: Im Bereich der Samtgemeinde Tostedt soll eine Kastrations- und Kennzeichnungsverordnung für Katzen erlassen werden, die in Haushalten leben und sich auch unbeaufsichtigt außerhalb der Wohnung aufhalten. Damit will die Samtgemeinde der unkontrollierten Vermehrung von „Freigängern“ entgegenwirken. Um Katzenhaltern einen Anreiz zu bieten, soll die Kastration eines Katers mit 15 Euro und die einer Katze mit 25 Euro bezuschusst und auch die Kosten für das sogenannte Chippen von der Samtgemeinde anteilig übernommen werden. Weil Katzen nicht meldepflichtig sind, ist nicht bekannt, wieviele Katzenhalter von dem Angebot Gebrauch machen werden. Zunächst sollen dafür 6.000 Euro außerplanmäßig zur Verfügung gestellt werden.
Mit den ortsansässigen Tierärzten hat die Verwaltung eine einheitliche, reduzierte Gebühr der Kastrationskosten erreicht, sodass die Kastration eines Katers 50 Euro und die einer Katze 100 Euro kostet. Mit dem Zuschuss der Samtgemeinde kommen auf die Katzenhalter Kastrationskosten in Höhe von 35 Euro für einen Kater und 75 Euro für eine Katze zu.
Durch das Kennzeichnen und Registrieren der Katzen können künftig Fundtiere, die beim Tierheim Buchholz abgegeben werden, schnell ihrem Eigentümer zugeordnet und zurückgegeben werden. Die kurzfristigen Unterbringungskosten sind vom Eigentümer zu tragen.
Für die in der Samtgemeinde lebenden wilden und halterlosen Katzen sei in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein „Vier Pfoten“ eine Lösung gefunden worden, teilt die Verwaltung mit. Angedacht ist, dass die Organisation einen Geldbetrag in Höhe von ca. 5.000 Euro in den Jahren 2017/2018 zur Verfügung stellt, um die eingefangenen Streunerkatzen in Zusammenarbeit mit dem Tierheim Buchholz bzw. mit den örtlichen Tierärzten tierärztlich zu versorgen, zu kastrieren und zu kennzeichnen.
• Mit der Kastrations- und Kennzeichnungsverordnung für Katzen befasst sich der Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am kommenden Dienstag, 22. August, um 18 Uhr im Rathaus-Sitzungsraum, Schützenstraße 26a. Weiterhin geht es dann auf Antrag von Linken-Ratsmitglied Jens Westermann um die Schaffung blühender Randstreifen im Straßenbegleitgrün sowie auf Brach- und Rasenflächen. Außerdem hat die Gemeinde Dohren eine Flächennutzungsplanänderung beantragt, um vier Flächen für die Siedlungs- und Gewerbe-Erweiterung auszuweisen.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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