jd. Fredenbeck. Zu einem Brand auf einem seit Jahren leerstehenden Bauernhof wurde die Feuerwehr am Montagmittag gerufen. Ein Mitarbeiter einer Baufirma, der in der Nähe tätig war, hatte bemerkt, dass starker Rauch aus dem Dach des Hofgebäudes drang. Er verständigte die Feuerwehr. Zuvor hatte er zwei Kinder
aus dem Gebäude kommen sehen.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, da zunächst von einen größeren Schadenslage auszugehen war. Insgesamt warn rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Neben der Freiwilligen Feuerwehr aus Fredenbeck wurden auch die Wehren aus Deinste, Mulsum und Schwinge, sowie die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr aus Stade und ein Rettungswagen des DRK eingesetzt.

Auf dem Spitzboden des Stalltraktes, der nur über angestellte Leitern erreichbar war, wurde von der Feuerwehr ein kokelnder Heuhaufen entdeckt, der aber schnell gelöscht werden konnte. Die Feuerwehrleute mussten besonders vorsichtig sein, da die viele der Holzdielen morsch waren und die Gefahr bestand, dass sie durchbrechen. Das angesengte Heu wurde vom Dachboden in den darunter befindlichen Stalltrakt geworfen und dort endgültig gelöscht.

Aufgrund der Hinweise des Zeugen konnte die Fredenbecker Polizei zwei 9-jährige Jungen aufgreifen, die sich noch in der Nähe aufhielten und das Geschehen beobachteten. Sie räumten ein, auf dem Boden mit einem Feuerzeug  gezündelt zu haben. Dieses sei ihnen außer Kontrolle geraten, woraufhin sie das Gebäude verließen.
Beide Kinder wurden ihren Eltern übergeben. Diese müssen nun damit rechnen, dass sie für die Kosten des Einsatzes zur Kasse gebeten werden.

Ein Schaden ist durch das Feuer nicht entstanden. Das Gebäude soll in Kürze abgerissen werden. Auf der ehemaligen Hofstelle sollen mehrere Wohnhäuser gebaut werden. 

Zu Verkehrsbehinderungen kam es auf der benachbarten Kreisstraße 1 nicht, da diese im Bereich des Brandortes durch die derzeitige Baustelle noch gesperrt ist.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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