De olen Hüüs bauen die alte Schmiede in Fredenbeck neu auf

Mitglieder des Vereins "De olen Hüüs" um den Vorsitzenden Bernhard Lenz (2. v. re.) versetzen die alte Schmiede innerhalb Fredenbecks
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  • Mitglieder des Vereins "De olen Hüüs" um den Vorsitzenden Bernhard Lenz (2. v. re.) versetzen die alte Schmiede innerhalb Fredenbecks
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lt. Fredenbeck. Alle Hände voll zu tun haben derzeit die Mitglieder des Vereins "De olen Hüüs" in Fredenbeck mit ihrem Projekt Abriss und Wiederaufbau der alten Schmiede im Ort. Auf dem Holst'schen Gelände in der Ortsmitte sind bereits die Fundamente und die Sohlplatten für die Schmiede sowie für ein neues Backhaus, das das abgängige Backhaus ersetzen soll, gegossen worden.
"Die Baustelle wurde einplaniert und in einen Zustand versetzt, der es uns ermöglicht, mit den eigentlichen Arbeiten zu beginnen", erklärt Vereinssprecher und Dorfchronist Rolf Helmecke. Auch die nötigen Zeichnungen, Statik und Baugenehmigungen lägen vor. Der Verein habe zudem Sponsoren gefunden, die dringend benötigte Geldmittel für Materialkäufe usw. zur Verfügung stellen.
Bereits Ende des vergangenen Jahres haben die Mitglieder um den Vorsitzenden Bernhard Lenz damit begonnen, die rund 100 Jahre alte Schmiede an ihrem Standort am Alten Stadtweg Schritt für Schritt abzutragen und das Material zu sichten und zu sichern. Unter anderem wurden die Ziegelsteine alle einzeln gesäubert.
In den kommenden Wochen und Monaten wollen die Mitglieder des Vereins "De olen Hüüs" das historische Handwerksgebäude, das heute Handwerker Hinrich Martens gehört, auf dem Holst'schen Gelände originalgetreu wieder aufbauen. Zusammen mit historischem Werkzeug könnte daraus künftig ein kleines Museum werden, so die Idee des Vereins, der eng mit dem Heimatverein Fredenbeck zusammenarbeitet.
Wie berichtet, besteht seit 2014 ein Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde Fredenbeck und den beiden Vereinen über die Nutzung des Holst'schen Geländes an der Hauptstraße 54 für kulturelle, soziale und museale Zwecke. "De olen Hüüs" zeichnet insbesondere verantwortlich für alle Arbeiten an den Außenanlagen und den Gebäuden. Der Heimatverein organisiert gemeinsame Veranstaltungen und übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit. Zusammen haben die Vereine mehr als 200 Mitglieder.
Die ehemalige Hofstelle wurde 1990 an die Gemeinde überschrieben. Seit die letzte Bewohnerin des Hauses vor einigen Jahren verstarb, beschäftigt sich die Gemeinde mit dem möglichen Umbau des Hauses zu einem Dorfgemeinschaftshaus.
Jetzt sei "Manpower" gefragt, so Rolf Helmecke. Die Planung für den Arbeitsablauf stehe noch nicht 100-prozentig fest, wer aber grundsätzlich bereit sei, sich mit seiner Arbeitskraft – vielleicht auch nur stundenweise oder zu bestimmten Arbeiten – einzubringen, kann sich bei Eckard Borchardt unter Tel.: 04149 - 1458 melden.
www.heimatverein-fredenbeck.de

Mitglieder des Vereins "De olen Hüüs" um den Vorsitzenden Bernhard Lenz (2. v. re.) versetzen die alte Schmiede innerhalb Fredenbecks
Alle Steine wurden einzeln gesäubert und werden zum 
Wiederaufbau der Schmiede verwendet

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