Fahrplanwechsel zieht Kritik nach sich

KVG nimmt Stellung zum Schulbusverkehr lt. Schwinge. "Vorher war alles besser", sagt Volker Lindner aus Schwinge und meint damit den Schulbusverkehr von Schwinge nach Fredenbeck. Der Familienvater kritisiert, dass die Verbindung nach dem Fahrplanwechsel im Dezember und nach der Übernahme des Linienverkehrs durch die KVG deutlich schlechter geworden sei. Als das Harsefelder Unternehmen Reese-Reisen noch zuständig war, sei alles reibungslos gelaufen.
Jetzt würden Schulkinder morgens von einer Haltestelle abgeholt, die am Nachmittag aber nicht mehr angefahren werde. Stattdessen würden die Kinder ca. 600 Meter entfernt an einer anderen Haltestelle rausgelassen. Außerdem fahre der Bus morgens nun 15 Minuten früher als sonst, also bereits um 6.15 Uhr.
Zudem müssen die Schüler, die zur zweiten Stunde zur Geestlandschule müssen, wiederum an einer anderen Haltestelle aussteigen und ca. 750 Meter zur Schule laufen. Nach der achten Stunde fahre der Bus zunächst in die entgegengesetzte Richtung nach Wedel und dann erst nach Schwinge.
Dazu sagt KVG-Sprecher Oliver Blau: "Landkreis und KVG sind überzeugt, dass mit der Überplanung des Busverkehrs auf der Stader Geest die Verbesserungen überwiegen." Die Kritik zu einzelnen Punkten sei aber sicherlich berechtigt und werde zu kurz- und mittelfristigen Änderungen der Fahrpläne führen.
Konkret habe die unterschiedliche Bedienung der Haltestellen Sicherheitsgründe: Die Haltestellen Richtung Stade werden, egal ob Ferien oder Schule, immer nur an der Hauptstraße bedient. Die Haltestellen Richtung Harsefeld werden über die Sandkuhle bedient, damit die Kreisstraße von den Schülern nicht überquert werden müsse.
Das Problem zur zweiten Stunde sei bekannt, der Fahrplan könne aber kurzfristig aufgrund der Baustellensituation nicht angepasst werden, so Blau.
Dass der Bus nach der achten Stunde erst in Richtung Wedel fahre, sei der Neuordnung der Schülerströme geschuldet. Abweichend bediente Linienwege je nach Fahrt seien dabei im regionalen Busverkehr aber durchaus üblich, um die sehr knappen Kapazitäten in der Schülerspitze bestmöglich zu nutzen, so Blau.
Der Fahrplan sei hinsichtlich einer besseren Einbindung in das gesamte ÖPNV-System überarbeitet worden, sagt der KVG-Sprecher weiter; konkret gehe es hier um die Anschlüsse an den Schienenverkehr in Stade (RE 5 nach Hamburg), um hier erstmals eine auch für Berufspendler nutzbare Verbindung zu haben.
Zuvor sei oft kritisiert worden, dass die Fahrpläne der Buslinien im ländlichen Raum ausschließlich an den Interessen der Schülerbeförderung ausgerichtet seien - im vorliegenden Fall versuche man einen anderen Weg; dass dieser nicht kritikfrei bleibe, war abzusehen, sagt Oliver Blau. Änderungen im Schulbusverkehr (lt). Folgende Änderungen gelten ab sofort:
Linie 2365: Die angekündigte neue Fahrt von Stade nach Fredenbeck beginnt bereits um 6.37 anstatt um 6.39 Uhr. Zum Erreichen der Geestlandschule ist vorerst weiterhin ein Umstieg an der Haltestelle „Schwinge, Buswendeplatz“ notwendig.
Linie 2370: Auf der Fahrt um 6.42 Uhr ab „Kutenholz, Bahnhof“ wird ein größerer Bus eingesetzt, somit entfällt der eingesetzte Verstärkerbus zwischen Mulsum und Fredenbeck.
• Die aktuellen Fahrpläne sind unter www.kvg-bus.de verfügbar.

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