Zeitplan durch Regen in Verzug
Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der K1 in Fredenbeck verzögert sich

Die Ortsdurchfahrt in Fredenbeck nimmt langsam Formen an
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jab. Fredenbeck. Die von den Anwohnern lang ersehnte Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Ortsdurchfahrt der K1 in Fredenbeck wird nicht, wie zunächst geplant, im April fertig. Wie der Landkreis mitteilt, verzögert sich das Ganze um einige Wochen.

Zwar sei das Wetter im Winter und Frühjahr relativ mild ausgefallen, dennoch machten anhaltende Regenfälle den Bauarbeitern zu schaffen, heißt es seitens des Landkreises. Arbeiten mussten zeitweise sogar eingestellt werden. Zudem habe es Änderungen in der Planung gegeben, mit denen man auf die örtlichen Gegebenheiten wie dem erhöhten Torfvorkommen reagiert habe. Auch bei der derzeitigen Brückensanierung musste aus diesem Grund die Ausführungsplanung angepasst werden, was sich unter anderem auf den Trassenverlauf im Bereich der Senke ausgewirkt habe.

Zudem wurde ein Regenwasserkanal gefunden, der im Vorfeld nicht erkennbar war. Dieser wurde in das neue System integriert. Es wurde zusätzlich Land erworben, sodass nun auf beiden Seiten der Ortsdurchfahrt fast durchgehend ein drei Meter breiter, kombinierter Geh- und Radweg angelegt werden kann. Das Regenrückhaltebecken wird noch aus Sicherheitsgründen eingezäunt, da in der Nähe der Kindergarten und die Schule liegen.

Seitens der Gemeinde Fredenbeck finden derzeit Überlegungen statt, den ersten Bauabschnitt bis hinter die Straße „An der Börne“ zu verlängern. Das soll die innerörtliche Verkehrssituation verbessern. Dadurch würde der erste Bauabschnitt an der K1 eventuell länger dauern, der zweite allerdings weniger Zeit beanspruchen. Eine Entscheidung dazu wurde noch nicht abschließend getroffen.

Durch die Corona-Pandemie sei es zudem nicht auszuschließen, dass es zu weiteren Verzögerungen bei Baustellen im gesamten Landkreis komme, so Landkreis-Pressesprecher Christian Schmidt. In der Baubranche komme es im Allgemeinen derzeit vor, dass Zulieferer teilweise nicht alle Materialien liefern könnten. Dennoch bleibe das Ziel für die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts weiterhin die 19. Kalenderwoche.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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