WOCHENBLATT-Besuch auf der Baustelle
Sanierung der Ortsdurchfahrt Fredenbeck hat begonnen

Haben die Federführung bei der Sanierung der Fredenbecker Ortsdurchfahrt: Jörg Schöning (v. li., Firma Henn), Projektleiter Bernd Bardenhagen (Landkreis Stade), Steven Tiedemann (Landkreis Stade), Jannis Hansen (Ingenieurbüro Dittmer) und Kreisbaurätin Madeleine Pönitz
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  • Haben die Federführung bei der Sanierung der Fredenbecker Ortsdurchfahrt: Jörg Schöning (v. li., Firma Henn), Projektleiter Bernd Bardenhagen (Landkreis Stade), Steven Tiedemann (Landkreis Stade), Jannis Hansen (Ingenieurbüro Dittmer) und Kreisbaurätin Madeleine Pönitz
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  • hochgeladen von Lena Stehr

lt. Fredenbeck. Viele Fahrradfahrer und Fußgänger und deutlich weniger Autos als gewöhnlich sind inzwischen in Fredenbeck unterwegs. Grund ist die vor rund zwei Wochen gestartete, lang ersehnte Sanierung der maroden Ortsdurchfahrt (K1). Bislang sei alles ruhig und nach Plan verlaufen, berichtet Jörg Schöning von der Henn Straßen- und Tiefbau GmbH aus Helmste beim Ortstermin mit dem WOCHENBLATT.
Begonnen haben die umfangreichen Bauarbeiten in Höhe der Mühlenbachbrücke. Zunächst wird dort ein Regenrückhaltebecken in Form einer Feuchtwiese angelegt, in das später sowohl das zu entwässernde Wasser der Straße als auch der südlich und höher gelegenen Grundstücke einfließen soll. Vor dem eigentlichen Becken ensteht zudem ein Reingungsbecken mit Tauchwand.
Die Baufirma hat mit dem "schwierigsten" Abschnitt begonnen, so Jörg Schöning. Hier befinde sich der tiefste Punkt, deshalb müsse dort das Becken entstehen. Aufgrund der Vegetationsperioden müsse das Becken im Oktober fertig sein. Torfiger Boden mache die Arbeiten aufwändiger.
Im Bereich der Straße müsse deshalb ein kompletter Bodenaustausch erfolgen, so Jörg Schöning. Noch vor Oktober sollen die Arbeiten im Bereich der noch intakten Mühlenbachbrücke beginnen. Während dieser Zeit müssen auch Fahrradfahrer und Fußgänger - die ansonsten die Baustelle passieren können - einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Rettungsfahrzeuge kommen jederzeit durch die gesamte Baustelle. Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich 20 Monate andauern werden, haben Bürger immer donnerstags von 8. bis 8.30 Uhr die Möglichkeit, im Baucontainer an der Hauptstraße/Ecke Hüttenweg (etwas versteckt auf einem Privatgrundstück) Fragen an das Bauunternehmen und den Bauwart des Landkreises Stade zu richten. Außerdem versorgt die Baufirma die jeweils unmittelbar betroffenen Anwohner direkt über den Briefkasten mit Informationen zu Sperrungen und Einschränkungen der Erreichbarkeit.
Häufig gestellte Fragen zur Sanierung der K 1 und die Antworten in zusammengefasster Form stehen auf der Internetseite www.landkreis-stade.de/K1 zur Verfügung. Weitere Fragen können jederzeit per Mail an ideen@landkreis-stade.de an die Abteilung Straßenbau im Kreishaus geschickt werden.
Ab Frühjahr 2021 werde die Kreisstraße 1 in Groß Fredenbeck - mit breiten Fuß- und Radwegen, übersichtlichen Kreuzungen, besserem Licht, Überquerungsinseln und einer weiteren Fußgängerampel – deutlich sicherer und schöner sein, so Christian Schmidt. Für die Baumaßnahmen gefällte Bäume werden ortsnah ersetzt.
• Die Bauphasen sind aus der „Bauzeiten-Karte“ auf der Internetseite www.landkreis-stade.de/K1“ ersichtlich, die zum Herunterladen zur Verfügung steht.

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