Die Diskussion über die Nutzung des Holst’schen Grundstücks geht nach der Sommerpause weiter

sb. Fredenbeck. Über die zukünftige Nutzung des „Host’schen Geländes“ in der Hauptstraße berät die Lokalpolitik der Gemeinde Fredenbeck nach der Sommerpause. Die Verwaltung hat inzwischen die aus Politik und Vereinsleben eingereichten Vorschläge überarbeitet und zusammengefasst.

Der Heimatverein Fredenbeck, der Verein „De olen Hüüs“, der SV Fredenbeck und die Grünen möchten das Gelände u.a. für die Errichtung eines Heimathauses nutzen. Dagegen plädiert die CDU dafür, im jetzige Wohnhaus Holst ein Dorfgemeinschaftshaus einzurichten und eine Freifläche für Märkte, Feste oder einen Wochenmarkt vorzuhalten. Die SPD plädiert dafür, den vorderen Bereich des Geländes für soziale und museale Zwecke zu nutzen und den hinteren Bereich als Bauland auszuweisen, wenn der Boden dafür geeignet ist. Auch der Seniorenbeirat der Samtgemeinde steht für eine Wohnbebauung sowie die Schaffung von Alten- und Pflegeplätzen ein. Die Agenda 21 schlägt vor, aus Kostengründen statt eines Heimathauses eine freitragende Industriehalle für Veranstaltungen zu errichten.

Die Verwaltung weist darauf hin, dass in Fredenbeck zeitnah der erhöhte Bedarf an Kita- und Krippenplätzen gedeckt werden muss. Das Holst’sche Grundstück sei eine Option für den Neubau einer solchen Einrichtung. Das jetzige Wohnhaus könne zu einem kommunalen Dienstleistungszentrum für soziale Beratung umfunktioniert werden. Generell plädiert die Verwaltung für eine multifunktionale Nutzung von Räumlichkeiten, um nicht nur die erforderlichen Investitionen, sondern auch einen kostendeckenden Betrieb im Blick zu behalten.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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