Die Fredenbecker Bücherei im Corona-Jahr
Für Leser andere Wege gegangen

Die Fredenbecker Bücherei mit Leiterin Meike Beck (kl. Foto) machte auch im Corona-Jahr 2020 viele Angebote
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sb. Fredenbeck. Corona-bedingt lief es in der Fredenbecker Gemeindebücherei im vergangenen Jahr etwas anders als sonst. Zwar war die Nachfrage nach Lesestoff gerade in der Zeit des Lockdowns hoch, aufgrund der Pandemieauflagen wurden jedoch z.T. andere Wege gegangen und die Medien z.T. kontaktlos ausgegeben und angenommen. Bestellt wird telefonisch oder per E-Mail, der Bücherbestand ist über einen Online-Katalog einsehbar. Die so reservierten Medien werden dann zum kontaktlosen Abholen an einem vereinbarten Termin bereitgelegt.

Die von der Bücherei organisierten Vorlesestunden für alle Kita-Gruppen in der Samtgemeinde Fredenbeck mit dem Kamishibai-Erzähltheater konnten nur im März 2020 stattfinden. Die Termine in Herbst und Winter mussten wegen Corona ausfallen. Alternativ gab es die Möglichkeit, Kamishibai-Bildkartensets zum Vorlesen auszuleihen. Von diesem Angebot machten sechs Kindertageseinrichtungen Gebrauch.
Das Projekt "Bücherkisten", bei dem die ortsansässigen Schulen Medienpakete für den Unterricht erhalten, wurde im vergangenen Jahr fleißig genutzt. Im Schulhalbjahr nach den Sommerferien gingen an die Grundschule 21 Boxen und an die Geestlandschule fünf. Allerdings durften die Schüler nicht wie sonst die Bücherei im Klassenverband besuchen. Das galt auch für das Projekt "Lesepilot", bei dem die Grundschüler das Angebot der Bücherei kennenlernen und entdecken.

"Deshalb gingen wir nach den Herbstferien mit Leo-Lesepilot-Bücherkisten in die Grundschule", berichtet Büchereileiterin Meike Beck. So konnten die Module des Projektes mit insgesamt sieben Grundschulklassen umgesetzt werden. Ab dem 2. November 2020 entfiel allerdings auch diese Alternative.

Die Fredenbecker Bücherei mit Leiterin Meike Beck (kl. Foto) machte auch im Corona-Jahr 2020 viele Angebote
Meike Beck
Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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