Für Erhalt der Gaststätte und Kneipe "Deutsches Haus"
Mulsumer Dorfinitiative jetzt offiziell eine Genossenschaft

Das Deutsche Haus ist ein wichtiger Bestandteil der Mulsumer Ortsmitte
  • Das Deutsche Haus ist ein wichtiger Bestandteil der Mulsumer Ortsmitte
  • Foto: sb/Archiv
  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

sb. Mulsum. Einen wichtigen Schritt hat die Initiative zur Fortführung des Deutschen Hauses in Mulsum gemacht: Seit dem 16. Februar ist sie eine offiziell eingetragene Genossenschaft. "Der Verwaltungsakt hat seit Gründung der Genossenschaft knapp sieben Monate gedauert", sagt Stefan Allers vom Genossenschafts-Vorstand. "Durch den Eintrag sind jetzt auch die rechtlichen Voraussetzungen für den Empfang öffentlicher Gelder geschaffen."

Rückblick: Die Genossenschaft wurde im Juni 2020 gegründet, um die Gaststätte und Kneipe "Deutsches Haus" für Veranstaltungen, Feiern und vor allem als Dorfmittelpunkt zu erhalten. Denn Gastwirtin Trixie Büchler hatte bereits vor Jahren angekündigt, 2021 in den Ruhestand zu gehen. Trotz Pandemie wurden im vergangenen Jahr 1.079 Genossenschaftsanteile im Wert von 269.750 Euro verkauft, hinzu kamen Geldspenden in Höhe von 13.000 Euro. Damit wurde das gesteckte Ziel von 250.000 Euro deutlich übertroffen.

Derzeit läuft ein Förderantrag beim Amt für regionale Landesentwicklung, mit einem Bescheid rechnet Stefan Allers dieses Frühjahr. "Wir hoffen auf öffentliche Förderung zwischen 180.000 und 200.000 Euro", sagt er. Zudem nimmt die Genossenschaft an einem Wettbewerb der Tassilo Tröscher-Stiftung teil und hofft auf das Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro. Der Wettbewerb zeichnet innovative Projekte und Initiativen aus, die das Leben der Menschen auf dem Land bereichern und erleichtern.

Als Nächstes muss ein Bauantrag gestellt und es müssen die einzelnen Gewerke ausgeschrieben werden. Hierfür hat die Genossenschaft einen Architekten ins Boot geholt, der das Team rund um alle Bauangelegenheiten berät. "Wir hoffen, möglichst viele regionale Handwerker für das Projekt gewinnen zu können", sagt Allers. Wenn der Zeitplan und die Pandemie es erlauben, soll es zum Jahreswechsel 2021/2022 eine Baustellenparty im Saal des Deutschen Hauses geben, auf der sich die Bürger über den Baufortschritt informieren und einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Im Frühjahr 2022 soll dann große Neueröffnung gefeiert werden.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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