Der erwartet schwere Gegner

Angeschlagen und trotzdem bester Werfer: Lars Kratzenberg
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VfL Fredenbeck auf Platz zwei in der Dritten Liga / Gegen Volmetal die Fans versöhnen

ig. Fredenbeck. Der VfL Fredenbeck sorgt an der Tabellenspitze der 3. Liga/West für Spannung. Nach dem 29:26-Sieg in Soest besetzen die Niedersachsen einen Punkt hinter dem Spitzenreiter Krefeld Platz zwei. Der Vorsprung zum Tabellendritten Minden beträgt inzwischen drei Punkte - und die Mindener müssen Ende November noch in der Geestlandhalle spielen.

Nach einem 2:5-Rückstand glichen die Fredenbecker beim 5:5 aus. Ghennadii Golovici brachte den VfL in der 16. Minute mit dem 7:6 erstmals in Führung. Zwei Minuten vor der Pause führte Fredenbeck 12:10. Danach musste Jonas Vonnahme auf die Strafbank. Soest nutzte das Überzahlspie, traf drei Mal in Folge zur 13:12-Pausenführung. Im zweiten Durchgang war es erneut Golovici, der die Gäste mit dem 20:19 in der 45. Minute wieder in Führung brachte. Jürgen Steinscherer legte per Siebenmeter nach: 21:19 für den VfL.

Immer wieder schafften die Gäste den Ausgleich. Doch erneut setzte sich Fredenbeck nach dem 24:24 mit zwei Toren ab. In dieser Phase erzielte Bennet Kretschmer seine ersten beiden Tore - 26:24 für den VfL. Zwar verkürzten die Gäste nochmals auf einen Treffer. Doch in der Schlussphase gänzte der VfL mit mehr Übersicht.

Lars Kratzenberg und Eike Wertz brachten den VfL mit 29:25 nach vorn. Kratzenberg litt in der vergangenen Woche unter einer Magen-Darm-Infekt, entschied sich erst am Sonntagmorgen, mit nach Soest zu fahren. Vom Trainer Andreas Ott gab es Lob: „Er hat vor allem in der Schlussphase Verantwortung übernommen." Für Ott war Soest der erwartet schwere Gegner. „Die Köpfe mussten ja erst mal nach der schlimmen Heimniederlage frei werden.“ Das Team sei über den Kampf ins Spiel genommen. „Technische Fehler wurden minimiert, einfache Tore erzielt.“

Am Samstag, 14. November, kommt der Drittletzte der Tabelle, TuS Volmetal, in die Geestlandhalle. Beginn des Heimspiels: 19.30 Uhr. „Wir wollen unserer Favoritenrolle gerecht werden und beide Punkte erobern. Das sind wir unseren Fans nach der letzten Heimniederlage schuldig."

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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