Der VfL Fredenbeck punktet
Handball: Mit Kampf und Moral zum Remis

Erzielte für den VfL fünf Tore: Jan Möller (am Ball)
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  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

ig. Fredenbeck. Sie können doch noch Punkte ergattern: Handball-Drittligist VfL Fredenbeck erkämpfte sich am vergangenen Wochenende mit dem 27:27 gegen den DHK Flensborg den ersten Punkt in der Geestlandhalle. Dabei lagen die Gastgeber in der 43. Minute noch mit sieben Toren zurück.

Vor der Begegnung war klar: Flensborg darf man nicht unterschätzen, nur weil der VfL das Hinspiel in Flensburg deutlich mit 36:27 gewinnen konnte. Fredenbeck startete konzentriert, legte eine 2:0-Führung vor. Vier Gästetore in Folge kippten das Spiel aber schnell. Der DHK setzte sich nach 17 Minuten mit 10:5 ab. Im Angriff ließen die Fredenbecker aussichtsreiche Chancen liegen. Mit einem 9:14-Rückstand ging es in die Pause.

Als die Gäste in der 43. Minute gar das 21:14 für den dänischen Handball-Club erzielten, schien die Partie gelaufen. Doch Fredenbeck kämpfte sich nach guten Aktionen in der Abwehr und tollen Paraden von Keeper Teo Mestrovic zurück ins Spiel. Fynn Sievert gelang in der 51. Minute der Anschlusstreffer zum 21:22. Aber erst in der 57. Minute durfte das Publikum endlich den Ausgleich feiern: 25:25. In der Schlussminute wurde es noch einmal spannend. Fredenbeck besaß zweimal die Chance zum Sieg. Doch der lange Ball von Keeper Mestrovic ins leere Tor ging daneben. Nun gab es einen Matchball für die Flensburger. Doch auch die Gäste scheiterten. Im direkten Gegenzug startete Jan Möller zum Konter. Vier Sekunden vor dem Abschluss hatte er den Sieg auf der Hand, scheiterte aber von der rechten Außenposition am Flensburger Keeper.

„Die erste Halbzeit haben wir ein bisschen verpennt, uns aber danach super zurückgekämpft. Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein“, sagte Fredenbecks Spieler Jan Redecker. „Jetzt wünschen wir den Flensburgern in den kommenden Wochen viel Erfolg“, ergänzte Fredenbecks Geschäftsführer Lars Müller. Denn sollten die Nordlichter es noch bis auf Platz sieben schaffen, ginge der VfL mit einem 3:1-Punkte-Vorsprung in die Abstiegsrunde.

Am Sonntag, 30. Januar, spielt der Geestclub in Potsdam, anschließend steht mit dem Spiel in Stralsund am 20. Februar erneut ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Das nächste Heimspiel am 26. Februar ist gegen Schwerin.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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