Sponsoren halten zu ihrem Heimatverein auf der Geest / Neue Spieler
Liquidität des VfL Fredenbeck ist gesichert

Ex-Spieler, jetzt VfL-Geschäftsführer: David Oppong (vorn)
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  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

ig. Fredenbeck. Gute Nachricht für den Handball-Oberligisten VfL Fredenbeck: Die Sponsoren stehen zum Geestclub. David Oppong, Geschäftsführer der Handball GmbH, schlug vor wenigen Tagen Alarm. Grund: Die Liquidität der GmbH stand auf dem Spiel. Der ehemalige VfL-Handballer: „Die Corona-Krise und alle ihre Folgen haben große Lücken in den Finanzplan der Handball GmbH gerissen.“ Der Schritt in die Öffentlichkeit zeigte Wirkung. Es gab und gibt finanzielle Zusagen vieler regionaler Unternehmen. „Auch sind alle Spieler der ersten Herren bereit, zum Teil oder sogar vollständig auf ihre Gehälter zu verzichten“, so der Geschäftsführer.

Die Liquididät sei aktuell gesichert. „Unser Verein kann wieder für die anstehende Saison planen.“ Auch habe die Agentur für Arbeit den VfL-Antrag für Kurzarbeitergeld für zwei Mitarbeiter genehmigt. Mit der Nachricht der drohenden Insolvenz formierte sich gleichzeitig eine Gruppe von Spielern und Unterstützern der ersten Herren: Gemeinsam wurden die „Retter-Shirts“ gestaltet, Spendenaufrufe in den sozialen Medien platziert und eine Versteigerung organisiert. 

Personalkarussell dreht

Beim VfL dreht sich auch das Personalkarussell. Vom SV Beckdorf kehrt Karol Moscinski zurück. Der Rückraumspieler erzielte in dieser Serie 133 Tore, belegte in der Torschützenliste der Oberliga Rang fünf. „Karol hat in den vergangenen zwei Jahren einen großen Schritt nach vorn getan“, freut sich Oppong über das Comeback. Zweiter Neuzugang ist Tim Schlichting, der ebenfalls schon im Trikot des VfL spielte. Schlichting spielt als Linkshänder auf der rechten Außenposition. Für die linke Seite gibt es mit Fynn Sievert aus der A-Jugend des HSV Hamburg einen weiteren Neuzugang. Und schließlich dürfen sich die VfL-Fans auch weiterhin auf die Reflexe und Motivationsschübe von Keeper Szymon Krol freuen. Als Not am Mann war, half er in diesem Jahr in der ersten Mannschaft aus, zählte zu den besten Spielern. Krol unterzeichnete einen Vertrag für ein Jahr mit der Option auf Verlängerung.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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