Remis in letzter Sekunde

Maciek Trluczynski erzielte sieben Tore
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Fredenbeck erkämpft sich in Braunschweig einen Punkt / Beckdorf verliert gegen Braunschweig

ig. Fredenbeck. Handball-Drittligist VfL Fredenbeck startet mit einem 31:31 beim Aufsteiger MTV Braunschweig in die neue Saison. 33 Sekunden vor dem Abpfiff lagen die Gäste noch mit zwei Toren zurück. David Oppong und Jonas Vonnahme sicherten mit ihren beiden Treffern in den letzten Sekunden den Punktgewinn.
Der VfL musste noch auf seinen verletzten Stammkeeper, Edgars Kuksa, verzichten. Jonas Rohde hatte mit seinen Paraden zunächst wenig Glück. Fast jeder Wurf des Aufsteigers landete im Winkel. Braunschweigs Abwehr stand gegen den Kreis gut, blockte auch viele Rückraumwürfe ab. In der 23. Minute lagen die Gastgeber mit drei Treffern vorn. VfL-Trainer Andreas Ott wechselte den Keeper. Doch auch Fabian Piatke konnte nur wenige Paraden zeigen. Mit einem 14:16-Rückstand gingen die Fredenbecker in die Pause.
Im zweiten Durchgang sorgte Philipp Grote mit seinen Treffern für den 16:16-Ausgleich. Unter den 30 mitgereisten VfL-Fans keimte wieder Hoffnung auf. Doch erneut hatte Braunschweig mit seinen Würfen aus dem Rückraum leichtes Spiel. Nach dem 19:21 wechselte Ott den Torwart. Rohde kam zurück, überzeugte jetzt mit schönen Paraden. Doch im Angriff wurden gute Chancen nicht genutzt. Der MTV setzte sich auf 23:19 ab. Erst als Sebastian Rumniak wieder ins Spiel kam, verkürzte der VfL. In der 54. Minute erzielte Tim Schlichting den Ausgleich zum 27:27. Braunschweig ging im Gegenzug wieder in Führung. Als die Gäste 33 Sekunden vor dem Abpfiff zum 31:29 trafen, schien die Partie gelaufen. Doch dem Aufsteiger fehlte die Cleverness. David Oppong machte 26 Sekunden vor dem Schlusspfiff das 30:31. Braunschweig vergab seinen letzten Angriff. Im Gegenzug gelang Vonnahme der Ausgleich.
Der SV Beckdorf verlor das Auftaktspiel vor 250 Fans gegen den Meisterschafts-Favoriten VfL Potsdam mit 24:31. Trainer Rayco Rodriguez sprach nach der Niederlage von "Kleinigkeiten", die verbessert werden müssten - und bemängelt die Wurfausbeute. Am kommenden Samstag, 10. September, steigt für sein Team das Auswärtsspiel in Schwerin. Vieles werde dort schon besser werden, so der Coach. "Und wir müssen kämpfen."

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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