"Wir zeigen ein anderes Gesicht"

Kaum zu bremsen - der Beckdorfer Stefan Völkers war der erfolgreichste Torschütze im Derby gegen Fredenbeck
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"Spiel der Spiele" für den Handbal-Drittligisten VfL Fredenbeck

ig. Fredenbeck. "Wir wollen punkten", sagt Fredenbecks Trainer Andreas Ott. Im ersten Heimspiel des Jahres empfängt der VfL Fredenbeck um 19.30 Uhr den SV Mecklenburg-Schwerin. Für den VfL ist es das vielleicht wichtigste Spiel des Jahres: Nur mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten kann der VfL in diesem "Vier-Punkte-Spiel" einen Schritt nach vorn machen.
Nach dem Trainerwechsel haben die VfL-Verantwortlichen und Fans einen Schub nach vorn erwartet. Zum Jahresauftakt in Beckdorf blieb dieser aus. Überraschend war die deutliche Niederlage im Derby aber nicht. Schließlich zählt der SV in dieser Form zu den Saison-Favoriten.
Das Hinspiel in Schwerin verlor der VfL zu Beginn der Saison mit 25:37. Bis zum 11:13 spielte der VfL dabei auf Augenhöhe. Erst danach brach Fredenbeck ein, weil Lars Kratzenberg (12 Tore) nur wenig Unterstützung erhielt. Am heutigen Samstag muss sich der VfL als Mannschaft präsentieren, kämpfen und Charakter zeigen. Erstmals bei einem Heimspiel der ersten Mannschaft ist Robert Kieliba dabei.
Coach Ott gibt sich optimistisch. "Wir haben das Derby gegen Beckdorf per Video analysiert. Die Mannschaft weiß um die Fehler, wird gegen Schwerin ein anderes Gesicht zeigen. Das umsetzen, was wir täglich trainieren."
Im Duell mit Beckdorf habe es sein Team dem Gastgeber in der Deckung einfach zu leicht gemacht. "Zu passiv gewesen. Immer vom Gegenüber weggegangen. Zu viele Einzelaktionen." Und vorne habe er nur Stand-Handball beobachtet. Ott: "Alles ging durch die Mitte. So sind wir in der ersten Hälfte überrollt worden."
Was im Derby fabriziert wurde, sollen die Fans gegen Schwerin nicht wieder erleben. Gleichwohl weiß der Übungsleiter, dass die Partie in der Geestlandhalle kein Spaziergang wird. Die "Mecklenburger Stiere" sicherten sich im Kampf um den Klassenerhalt am vergangenen Wochenende zwei wichtige Punkte. Die Schützlinge von Trainer Holger Antemann besiegten die HSG Handball Lemgo II mit 29:24, erwarben sich durch ihr couragiertes Auftreten die Gunst ihrer Anhänger. Ott warnt seine Spieler vor der harten SV-Deckung. Und: "Die haben große Typen, verfügen über einen Top-Keeper." Der Trainer hofft auf großartige Fan-Unterstützung. "Dann klappt es mit dem Sieg."

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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