Flucht vor der Polizei nützte nichts

Symbolbild

thl. Brackel. Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wollten Beamte der Polizei Winsen einen Pkw im Bereich Brackel kontrollieren. Dazu hatte der Fahrer aber offensichtlich keine Lust und gab ordentlich Gas. Er raste teilweise mit ca. 170km/h über die L215 und durch die angrenzende Feldmark. Trotz mehrfacher Aufforderungen hielt der Flüchtende nicht an.
Um eine Gefahr für den Pkw-Fahrer, die Beamten und andere Verkehrsteilnehmer abzuwenden, brachen die Ordnungshüter die halsbrecherische Verfolgung schließlich ab. Doch der Flüchtige hatte die Rechnung ohne den Spürsinn der Polizisten gemacht. Im Rahmen der anschließend angelaufenen Fahndung konnte der PKW dann in Quarrendorf stehend angetroffen werden. Vom Fahrzeugführer fehlte zunächst weiterhin jede Spur. Im Laufe des Freitagvormittag ergaben weitere Ermittlungen, dass der Wagen eigentlich in einer Werkstatt stehen sollte. Ein Mitarbeiter der Firma räumte ein, dass er sich den Pkw unbefugt für eine Spritztour "ausgeliehen" habe. Vor der Polizei sei er geflüchtet, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sei. Gegen ihn wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt.
Und auch sein Chef und der Halter des Pkw dürften wenig erfreut über die Ausfahrt des Mannes sein.

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