Oberschule Hanstedt
Hier ist Teamwork gefragt

Das Team "RT Auetal" mit Louis Witte (v. li.), Paul Neddenriep, Heiko Kreft und Kilian Lüdtke schickt einen weißen Rennflitzer in den Wettkampf
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  • Das Team "RT Auetal" mit Louis Witte (v. li.), Paul Neddenriep, Heiko Kreft und Kilian Lüdtke schickt einen weißen Rennflitzer in den Wettkampf
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"Formel 1 in der Schule": Oberschule Hanstedt nimmt zum ersten Mal am "Nordmetall Cup" teil.

mum. Hanstedt.
Bereits zum elften Mal findet - organisiert vom Arbeitgeberverband Nordmetall - der Wettbewerb "Formel 1 in der Schule" statt. Zum ersten Mal nehmen zwei Teams der Oberschule Hanstedt am Freitag und Samstag, 7. und 8. Februar, am Regionalentscheid in der Autostadt in Wolfsburg teil. Das "Race Team Auetal - RTA" und das Team "Purple Heat" sind aus dem Profilkurs Technik des neunten Jahrgangs entstanden. Bereits die Namensgebung verdeutlicht die Verbundenheit zur Heideregion.
Teamgeist, Technikkompetenz, Tatkraft - darauf kommt es beim "Nordmetall Cup" an. Schüler im Alter von elf bis 19 Jahren entwickeln mit der 3D CAD Software am Computer einen kleinen Formel-1-Boliden und fertigen davon ein dreidimensionales Modell aus Balsaholz oder Kunststoff an. Für den Wettkampftag muss ein Portfolio erstellt und eine eigene Teambox eingerichtet werden. In einer achtminütigen Präsentation wird das eigene Projekt vorgestellt, bevor dann die selbst gebauten Mini-Rennwagen auf die Rennstrecke gehen. Gewinner ist natürlich das Team mit dem schnellsten Rennwagen.
"Auf diese Weise verbindet das Projekt Naturwissenschaften, Technik und persönliche Stärken sinnvoll miteinander und fördert Kompetenzen, die die Teilnehmer ihr Leben lang benötigen", sagt Lehrerin Swantje Hermann. "Zugleich lernen die Schüler die Anforderungen an technische Ausbildungs- und Ingenieurberufe kennen."
In Regionalmeisterschaften messen gemischte Teams aus Mädchen und Jungen ihr Können in den Bereichen Konstruktion, Fertigung, Reaktionszeit, Fahrzeuggeschwindigkeit, Businessplan und Präsentation. Die Sieger fahren zur Deutschen Meisterschaft von "Formel 1 in der Schule" – und mit etwas Glück zur Weltmeisterschaft.
Eine Besonderheit des Wettbewerbs ist, dass alle entstehenden Kosten über Sponsoren und Partner abgedeckt werden müssen und somit keinerlei Kosten für die Schüler entstehen. Gerade die Akquise der Sponsoren stellte zu Beginn des Projektes eine sehr große Herausforderung dar. "Erst Anfang November kamen die ersten Zusagen, so dass die Teilnahme lange Zeit in der Schwebe war. Mittlerweile konnten einige regionale und auch überregionale Sponsoren gefunden werden, die die Teams mit finanziellen Mitteln und Sachspenden unterstützen", freut sich Andrea Kuhn, die als Lehrkraft das Projekt an der Schule leitet. "Nun heißt es also: Daumen drücken und gute Fahrt!"

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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