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Mit 45 Meter wird die freitragende Hängeseilbrücke die längste ihrer Art in Norddeutschland sein. Der Einstieg erfolgt am Kräutergarten
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  • Mit 45 Meter wird die freitragende Hängeseilbrücke die längste ihrer Art in Norddeutschland sein. Der Einstieg erfolgt am Kräutergarten
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Barfußpark in Egestorf möchte in zwei Wochen Norddeutschlands längste Hängeseilbrücke eröffnen.

mum. Egestorf.
Mit allen Sinnen erleben - dieses Motto gilt für die Attraktionen des Barfußparks in Egestorf. Dabei standen zuletzt auf dem etwa 2,7 Kilometer langen Pfad eher die "ruhigen" Sinne im Vordergrund. Das wird sich jetzt ändern. Am Freitag, 26. Juli, wird um 15 Uhr die mit 45 Metern längste freitragende Hängeseilbrücke Norddeutschlands eröffnet. Sie wird - wie sollte es auch anders sein - barfuß betreten.
Nachdem erst vor wenigen Tagen die Fundamente fertig gestellt wurden, beginnen in der kommenden Woche die Arbeiten an der eigentlichen Brücke. Die Besucher können dies aus nächster Nähe mitverfolgen. Die Hängeseilbrücke überspannt in vier Metern Höhe ein kleines Tal. Wer die Aussicht - trotz leichten Schwankens - genießen kann, erlebt einen tollen Blick auf das Naturbad "Aquadies". Die an zwei Stahlseilen aufgehängte "Dschungelbrücke" führt zwischen jahrhundertealten Buchen hindurch. "So kommen wir der Natur noch etwas näher", sagt Geschäftsführerin Kerstin Albers. "Das wird eine einzigartige Mischung aus Naturerlebnis, Spannung und Freiheitsgefühl." Barfußpark-Eigentümer Jan Peters lässt sich die neue Attraktion viel Geld kosten. Mit etwa 200.000 Euro ist die neue Brücke die teuerste Einzelinvestition seit Gründung des Parks vor elf Jahren.
"Die ursprüngliche Idee des Barfußparks war es, Mensch und Natur näher zusammenzubringen", so Albers. So würden Besucher des Barfußpfads immer wieder "Ausflüge" in den angrenzenden Naturschutzpark unternehmen und dort mit allen Sinnen erfahren, wie gut es tut, in der Natur zu sein. Und wie wichtig es deswegen ist, die Natur zu schützen. Die Hängeseilbrücke erschließt einen weiteren Lebensraum der Natur: die Luft. "Denn auf der filigranen, frei schwebenden Brücke kommt man dem Fliegen schon recht nah und bewegt sich auf der Höhe der Vögel durch die Bäume", schwärmt Albers.
Für die Umsetzung des "Traums von Freiheit und Nervenkitzel" haben sich die Betreiber des Barfußparks einen Egestorfer Architekten und einen Spezialisten für Seiltechnik und Dschungelbrücken gesucht. "Nur so konnte die Brücke mit minimalem Bauaufwand naturschonend durchgeführt werden und trotzdem höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen", sagt die Geschäftsführerin. Es sei wichtig, im Tourismus kreativ und pfiffig unterwegs zu sein. "Wir lassen uns immer wieder etwas Neues einfallen."
Die neue Dschungelbrücke ist komplett durch die Betreiber des Barfußparks finanziert worden. Bürgermeister Marko Schreiber und der Rat der Gemeinde Egestorf unterstützen laut Albers das Vorhaben und wissen das Engagement des Barfußpark-Betreibers zu schätzen. "In Sachen Tourismus ist unsere Gemeinde gut aufgestellt. Der Barfußpark trägt mit seinen Attraktionen - wie jetzt auch mit der neuen Hängeseilbrücke - zu einem naturnahen Tourismus bei", so Schreiber.

Zwei Stunden für 2,7 Kilometer
Für die etwa 2,7 Kilometer lange Strecke im Barfußpark (insgesamt 14 Hektar groß), die an vielen unterschiedlichen Stationen vorbeiführt, benötigt man etwa zwei Stunden. Der Park ist bis zum 30. September täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7,50 Euro für Erwachsene und 5,50 Euro für Kinder. Zudem gibt es unterschiedliche Familienpakete - für 21 Euro haben etwa zwei Erwachsene und zwei Kinder Eintritt. Für weitere acht Euro besteht dann für die ganze Familie die Möglichkeit, das Naturbad "Aquadies" zu nutzen.
Der Barfußpark wird täglich von etwas mehr als 1.000 Gästen besucht. Dank des tollen Wetters fiel im vorigen Jahr ein neuer Rekord: 132.000 Besucher. Zum Vergleich: Im verregneten Jahr 2017 waren es 84.000 Besucher.
• www.barfusspark-egestorf.de

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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