Nachruf: Bürgermeister Christian Jedamski verstorben

Seit 1999 Bürgermeister in Marxen: Christian Jedamski
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mum. Marxen. Die Gemeinde Marxen trauert um ihren Bürgermeister Christian Jedamski. Er verstarb am Dienstag, 22. Oktober, nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 60 Jahren. Jedamski hinterlässt eine Frau, drei erwachsene Kinder sowie einen Enkel.
Seit November 1981 gehörte Christian Jedamski dem Rat der Gemeinde Marxen an. Von 1996 bis 1999 war er stellvertretender Bürgermeister; 1999 wurde er Bürgermeister. Seit 2011 war er Mitglied des Samtgemeinderates, den Bauausschuss führte er als Vorsitzender.
Christian Jedamski stand für die Gemeinde Marxen wie kaum ein anderer. Von Geburt an lebte er in Marxen und engagierte sich in vielen Vereinen. 1966 trat er dem MTV bei. Dort hatte er verschiedene Posten inne - unter anderem war er von 1982 bis 1990 Vorsitzender. In Anerkennung seiner Verdienste ernannte ihn der Verein zum Ehrenvorsitzenden. "Seinem persönlichen Einsatz und Engagement hat der MTV viel zu verdanken", teilte der Vorstand mit.
1970 wurde Christian Jedamski Mitglied der Schützenkameradschaft Marxen. Auch dort übernahm der "Major" verschiedene Aufgaben (von 1989 bis 2006 stellvertretender Vorsitzender). Besonders in Erinnerung blieb ihm das Jahr 2003, als er sowohl Schützen, als auch Kreisschützenkönig wurde.
Nach der Schulzeit arbeitete er für verschiedene Versicherungskonzerne. In seiner Freizeit liebte Jedamski Sport (Tennis, Radfahren und Bowling), kochte leidenschaftlich, genoss aber auch gern gutes Essen. Zudem verreiste er gern.
"Christian Jedamski hat stets das Allgemeinwohl im Auge gehabt", sagt Christian Meyer, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Marxen. "Ihn zeichnete aus, dass er seinem Gegenüber gut zuhören konnte und gerade deswegen häufig um Rat gefragt wurde."
• Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 30. Oktober, ab 11 Uhr auf dem Friedhof in Marxen statt.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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