Schutz vor Wind und Wetter: Ersatz für abgebrannte Köhlerhütte in Ollsen

Vor der neuen Köhlerhütte (v. li.): Gerhard Schierhorn, stv. Gemeindedirektor Horst-Eltert Stödter, Florian Menke und Angela Szepan
  • Vor der neuen Köhlerhütte (v. li.): Gerhard Schierhorn, stv. Gemeindedirektor Horst-Eltert Stödter, Florian Menke und Angela Szepan
  • Foto: Ines Westphalen
  • hochgeladen von Anke Settekorn

Nach dem Köhlerhüttenbrand im vergangenen Jahr gibt es nun einen neuen Unterstand

as. Hanstedt/Ollsen. Über ein Jahr ist es her, dass die alte Köhlerhütte auf dem Freizeitgelände an der Ollsener Straße in Hanstedt einem Brand zum Opfer fiel. Nun steht dort endlich ein neuer Unterstand.
Vor etwas mehr als einem Jahr, am 31. März 2017, wurde die Hanstedter Köhlerhütte in Brand gesetzt (das WOCHENBLATT berichtete). Damit wurde den Hanstedtern nicht nur ein beliebter Freizeit-Treffpunkt genommen, sondern es entstand der Gemeinde Hanstedt ein finanzieller Schaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro. Das Feuer entflammte, weil Unbekannte Sperrmüll auf der darin befindlichen Feuerstelle verbrannten. Die Köhlerhütte musste schließlich abgerissen werden. Die Brandstifter konnten trotz einer vierstelligen Belohnung für sachdienliche Hinweise nicht endgültig festgestellt werden.
Die Hütte wurde von vielen Hanstedtern schmerzlich vermisst. Auch Florian Menke, der das Autohaus in Hanstedt betreibt und an den Löscharbeiten beteiligt war, empfand den Verlust der Hütte als sehr schade. Das war Anlass für ihn, den Wiederaufbau der Köhlerhütte mit einer Spende von 2.500 Euro zu unterstützen. "Ich habe mir überlegt, anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Autohauses am 1. Oktober 2018 anstelle einer Feier für die Kunden lieber etwas zu machen, von dem alle Hanstedter profitieren", sagt Florian Menke. Etwa 12.000 Euro investierte die Gemeinde Hanstedt in den Wiederaufbau. Die neue Köhlerhütte ist nun keine Grillhütte mehr, sondern dient nur noch dem Schutz vor Wind und Wetter. Die noch vorhandene Feuerstelle im Boden der Köhlerhütte wird in den nächsten Tagen versiegelt.
"Feuer ist ab sofort in der Hütte verboten. Aus dem Brand müssen wir leider die Konsequenz ziehen, dass eine Feuerstelle darin zu gefährlich ist", sagt Bürgermeister Gerhard Schierhorn, "Aber die Feuerstelle neben der Hütte steht weiterhin für diesen Zweck zur Verfügung."

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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