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Familienunternehmen: Viel Tradition, wenig Frauen

Traditionsunternehmen in Familienhand sind eine der großen Stützen des deutschen Mittelstands. Was allerdings die Besetzung von Führungspositionen betrifft, scheint ein Großteil der Firmen noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen zu sein. Eine Drohende Folgen für die Zukunft Familienunternehmen hätten einen “Blind Spot”, wenn es um das Thema Frauen in Führungspositionen ginge, nennen diesen Umstand Wiebke Ankersen und Christian Berg, die Geschäftsführer von Allbright. Zwar seien Firmen in...

mum. Hanstedt. „Wer macht so etwas nur?“ - das fragen sich Klaus Schwanecke von der Interessengemeinschaft Hanstedt (IGH) und viele Hanstedter. Schon wieder haben Unbekannte an dem kleinen Kuh-Kunstwerk an der Buchholzer Straße zugeschlagen. Diesmal wurde das kleine Kälbchen gestohlen. Es gehört zu einem Ensemble, bestehend aus einer großen Kuh und einigen Milchkannen. „Ich kann das nicht verstehen“, sagt Schwanecke. „Wie skrupellos muss man sein, dass man hier immer wieder Schaden anrichtet?“
Seit der Aufstellung vor wenigen Jahren wurde das Kalb insgesamt viermal zerstört; die Kuh traf es dreimal. Zudem wurden die beiden Plastiken mehrmals mit Farbe beschmiert. Selbst eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro half nicht. Die Täter konnten bislang nie ermittelt werden.
Die Mitglieder der IGH trifft es gerade besonders hart. Erst vor drei Wochen wurde die von ihnen angelegte Wassertretanlage in der Schmalen Aue (direkt in der Ortsmitte von Hanstedt) Ziel einer Vandalismus-Attacke (das WOCHENBLATT berichtete). „Vermutlich waren es Jugendliche, die Bierflaschen zerschlugen und die Scherben ins Wasser warfen“, sagt IGH-Mitglied Klaus Schwanecke. Doch die Ehrenamtlichen lassen sich nicht entmutigen. „Wir werden weiterhin unsere Ideen fürs Gemeinwohl umsetzen.“

Klaus Schwanecke, der Sprecher der Interessengemeinschaft Hanstedt (IGH) ist sprachlos: „Ich weiß nicht, ob es stets die gleichen Täter sind“, so Schwanecke. „Vielleicht sind es auch immer unterschiedliche Jugendliche, die Spaß daran haben, Schaden anzurichten.“ Diesmal gingen die Täter besonders professionell ans Werk. Mit einem Schraubenzieher wurde die Halterung gelöst und das Kalb abmontiert. Schwanecke vermutet, dass die Täter in der Nacht zu Sonntag zugeschlagen haben.
Den Gesamtschaden kann Klaus Schwanecke nur schätzen. Während die Kuh etwa 600 Euro kostet, ist das Kalb etwa 200 Euro teuer. Ein Freundschaftspreis des Händlers aus Sahrendorf. Viel schwerer wiegt allerdings die ehrenamtliche Arbeitszeit, die die IGH-Mitglieder jedes Mal investieren.
Bislang haben sich die fleißigen Senioren, die so viel Gutes für Hanstedt tun, nie von den Vandalismus-Anschlägen entmutigen lassen. „So wird es auch diesmal sein“ kündigt Schwanecke an. „Wir werden ein neues Kälbchen besorgen.“
• Klaus Schwanecke hofft, dass sich Bürger mit einer kleinen Spende beteiligen. Er ist unter der Rufnummer 0170 - 4118838 zu erreichen. Auch Zeugen, die etwas beobachtet haben, können sich gern an ihn wenden.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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