„Wir bleiben weiterhin wachsam!“ - Krematoriums-Gegner treffen sich regelmäßig

Organisiert den Widerstand gegen das Tier-Krematorium: Florian Schönwälder
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„Das Großtier-Krematorium ist damit noch nicht vom Tisch, auch wenn genau dies der klare Wille der Hanstedter ist“, sagt Florian Schönwälder von der Bürgerinitiative. Er sieht mehrere Ansätze, die Industrieanlage zu verhindern. „Das Grundstück nicht an Cremare zu verkaufen, ist das einfachste“, so Günter Meschkat, der sich ebenfalls in der Initiative engagiert. „Weitere Hebel sehen wir in der rechtlichen Beurteilung. Das werden wir nutzen, wenn es sein muss.“
Den Männern ist das Geschäftsmodell von „Cremare“ ein Rätsel. Die Initiative habe bisher nur Pferdebesitzer getroffen, die ihre Tiere nicht einäschern würden. „Aus diesem Grund befürchten wir, dass freie Anlagenkapazitäten für das Verbrennen von tierischem Abfall genutzt werden.“ Das Vertrauen in das Unternehmen sei erschüttert, seit bekannt wurde, dass die Firma das bereits bestehende Kleintier-Krematorium nicht ordnungsgemäß betrieben habe. „Die Anlage könnte auch als Bauruine stehen bleiben, wenn im Rahmen von EU-Klimaschutzmaßnahmen die Pferdekremation wegen unnötigen CO2-Emissionen verboten wird“, meint Günter Meschkat. „Mit 1,5 Megawatt werden beträchtliche Mengen Erdgas verbrannt. Was neben Dioxinen, Furanen, Chlorwasserstoff, CO, CO2, Feinstaub, Schwermetallen sowie Schwefel- und Stickoxiden aus dem etwa 16 Meter hohen Schornstein kommt, ist unklar, weil viele Pferde im Alter mit starken Medikamenten behandelt werden.“
• Um mit den Bürgern weiterhin im Gespräch zu bleiben, lädt die Initiative zu weiteren Informations- und Diskussionsveranstaltungen ein: Jeden zweiten Freitagabend wird im „Wohnzimmer“ (Bei der Kirche 41, in Hanstedt) zum aktuellen Stand des Verfahrens berichtet. Die nächsten Termine sind am 16. Februar,  2. und 16. März sowie am 13. April - jeweils um 19 Uhr.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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