sv. Hanstedt. Der Ausschuss für Bildung und Freizeit der Samtgemeinde Hanstedt beriet kürzlich über die Platzsituation in den Kindergärten. Bei der Platzvergabe am 2. März konnte für 66 Kinder kein Kita- oder Krippenplatz angeboten werden. Vergangenes Jahr waren es noch 28. Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus erklärt den plötzlichen Sprung durch den Zuzug in den Neubaugebieten. Die geplante Kita in der Harburger Straße in Hanstedt wartet außerdem noch auf die Erteilung des Brandschutzes für die Baugenehmigung und die Erweiterung der DRK-Kita in Asendorf werde erst im Sommer dieses Jahres an einen Generalübernehmer vergeben. Zurzeit berate die Samtgemeinde mit fünf Anbietern, so Karsten Ansorge, Sachbearbeiter für Schulen und Kitas.
Als Übergangslösung steht nun die alte Grundschule in Egestorf zur Diskussion. Dort befinden sich seit 2017 bereits zwei Krippengruppen des DRK. Ab August könnten dort noch eine weitere Krippen- und eine zusätzliche Elementargruppe Platz finden, bis die Kita in der Harburger Straße zum 1. April 2022 öffnet. Die Samtgemeinde sucht nun einen passenden Betreiber, der bereit ist, erst die Übergangslösung in Egestorf zu leiten und nächstes Jahr in die neue Hanstedter Kita an der Harburger Straße zu ziehen. So wäre es für die Kinder nur ein räumlicher Wechsel, die Bezugspersonen blieben dieselben.
Neben den Kitas wurde im Ausschuss auch die Möglichkeit eines Schnelltestzentrums in Hanstedt besprochen. Die aktuellen Testmöglichkeiten bei den Hanstedter Apotheken und den Hausärzten würden laut CDU-Fraktionsvertretern nicht länger ausreichen, sollte sich die Virusmutation weiter ausbreiten. Stattdessen solle die Samtgemeinde ein ähnliches Testzentrum wie in Seevetal einrichten. Das sei laut Samtgemeinde-Bürgermeister Muus bereits im Gespräch, sodass die Samtgemeinde bei Bedarf reagieren könne.

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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